Letzte Woche habe ich kapituliert, ich habe endlich der Änderung meines Telekom-Tarifs zugestimmt. Leute, ihr habt doch schon gewonnen. Warum quält ihr mich denn nun weiter?
Heute wieder ein Anruf von der Telekom. „Liebe Frau Matejka, …(grummel), heute hätten wir gerne Ihr Einverständnis dafür, dass wir Sie nur noch anrufen, wenn sich an Ihrem Tarif etwas zu Ihren Gunsten geändert hat. Sie bekommen keine lästigen Anrufe mehr, ist das nicht eine gute Nachricht? Um Ihr Einverständnis zu belegen, zeichnen wir Ihren Anruf jetzt auf.“ Moment, was passiert hier? Ich muss mich damit einverstanden erklären, dass ich KEINE Anrufe mehr bekomme? Huh? Mir ist das alles unheimlich, auch wenn der Verbraucher nach dem neuen Gesetz über telefonische Geschäftsabwicklung nun besser geschützt ist. Mir ist nicht ganz wohl bei der Sache, wenn irgendwelche Gespräche aufgezeichnet werden und ich den Sinn hinter eine Sache nicht ganz verstehe. Plötzlich habe ich dann ein Klingelton-Abo mit zehnjähriger Laufzeit abgeschlossen.
Nein, das ist natürlich Quatsch. Aber ich bin schrecklich misstrauisch geworden, seit meine kleine Tochter per Handy und SMS ein Abo abgeschlossen hat ohne zu ahnen, was sie da tut. Tatsache, solche Praktiken sind offenbar erlaubt. Auf Nachfrage bekam ich damals von zed.de eine ellenlange anwaltliche Erklärung, dass es rechtlich wasserdicht ist, wenn ein 10-jähriges Mädchen mit einem eingetippten „ja“ ein Klingelton-Abo abschließt. Da ist es doch kein Wunder, wenn man überall Betrügereien wittert. Hach, die Welt der Telekommunikation ist schlecht…
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