Na, das wird ja ein immer größeres Thema: Soziale Netzwerke + was man *eigentlich* damit anstellen will.
Auf dem Blog zweinull.cc wurden heute eine Umfrage der “Forschungsgruppe Kooperationssysteme” der Universität der Bundeswehr München vorgestellt. Die eigentlichen Ergebnisse gibt es erst Mitte Februar aber ich möchte gerne einen Teil zitieren:
Es geht darum, auf welche Möglichkeiten der Social Networks die Nutzer nicht verzichten wollen.:
- 78,5 Prozent wollen nicht auf die Möglichkeit verzichten, mit anderen in Kontakt zu bleiben,
- gut die Hälfte möchte unbedingt Informationen austauschen können,
- nur jeder/jede Zehnte findet es wichtig, dass Social Networks Funktionen einer Singlebörse anbieten oder beim Finden von Gesprächspartnern helfen.
Der zweinull.cc-Autor zieht das Fazit: “Social Networks werden hauptsächlich dafür verwendet, die Kommunikation und den Informationsaustausch mit bestehenden Kontakten aus dem realen Leben aufrecht zu erhalten und zu verbessern, nicht, um neue Menschen kennen zu lernen.”
Es geht den Usern also nicht um die langen Listen mit den “Freunden meiner Freunde” und nicht um den Was-Meine-Freunde-Gerade-Gemacht-Haben-Stream, den Facebook in die Welt gebracht hat – sondern um ein verwendbares Adressbuch, um die lieben Leute um einen herum erreichen zu können. Siehe auch diesen Beitrag.
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