AKTUALISIERUNG: Beachtet auch die Kommentare und die Aktualisierung weiter unten! Lohnt sich.
Ich kann meine 1&1-Erfahrungen von gestern einfach nicht ruhen lassen – diese Praktiken betreffen einfach zu viele andere Domain-Inhaber. Und weil ich die Telefonate gestern nicht aufgezeichnet habe, bitte ich 1&1 nun um schriftliche Stellungnahme:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei der Kündigung einer Domain bei 1&1 und dem Einstellen auf “frühestmöglich” leiten Sie diese Domain automatisch und ohne Information an den Besitzer auf eine andere IP-Adresse um. Nach längeren Gesprächen gestern mit Ihrem Support wurde mir das letztlich audrücklich bestätigt. Zudem konnte ich das mit der Domain “the-way.eu” reproduzieren. Diese habe ich gestern gekündigt und heute zeigt sie auf diese IP: 195.20.227.140.
Gestern wurde mir hierzu mitgeteilt, dass diese Umleitung erfolgt, um die Domain – in meinem Sinne – zu verkaufen. Das wäre der Grund, warum sie standardmäßig auf einen Sedo-Server umgeleitet würde.
Dies ist hier nicht der Fall – die Umleitung erfolgt auf Ihre Startseite.
Hierzu habe ich zwei Fragen, mit der Bitte um schnellstmögliche Beantwortung:
1. Auf welcher vertraglichen Grundlage erfolgt diese Umleitung? (Diese Domain wurde von mir vorab bezahlt, sie gehört also bis zum Ablauf des Vertrags mir. Eine Umleitung auf Ihre Webseite ohne Genehmigung und Information sehe ich als “Enteignung” an). Einen Hinweis in den AGB oder selbst dem FAQ konnte ich nicht finden.
2. Über meine Domain führen Sie nun Besucher auf Ihre Webseite. Mit dieser werbefinanzierten Seite generieren Sie Werbeerlöse. Ich bitte Sie hiermit um Informationen, inwieweit ich daran beteiligt werde.
Diese Frage und auch ihre Antwort hierzu, werde ich auf meiner Webseite www.kubitz.net veröffentlichen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
eric kubitz
Zur Akualisierung, die Antwort nach 1 Woche:
“…Ihre Frage nach der rechtlichen Grundlage für die Werbeeinblendung ist §
3.4 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen: “Solange der Kunde selbst
zu einer Domain noch keine Inhalte bereitstellt, ist 1&1 berechtigt,
eigene Inhalte wie Werbung für 1&1 oder Dritte einzublenden.” …”
Soll sich jeder selber ein Bild machen, ob es bei der Praktik des automatischen Umbiegens von Domains die WEITERHIN administriert werden können und die NICHT aus dem Portfolio draußen sind, korrekt ist, nach einer Woche zu schreiben, dass es ja NOCH KEINE Inhalte gab.
Lustigerweise melden sich hier immer mehr anonyme Leute, die sogar noch weitere AGBs zitieren und finden, dass mein Schreiben an die 1&1 nicht richtig war. Leute, ich will euch ja nichts unterstellen – aber man könnte fast glauben, dass ihr so etwas wie verstecktes “Social Media Marketing” für 1&1 betreibt. Falls das so wäre, würde ich 1&1 aber empfehlen, lieber den eigenen Support zu schulen damit die das einfach fix mal den Kunden sagen und so was nicht zwei Wochen später in Blog-Kommentare geschrieben werden muss.
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