Erstens: Ärger. Zweitens: Webfilter 2.0

Erst kurz meinen Ärger los werden: Gerade habe ich mich noch mit Peter Turi über unzivilisiertes News-Verbreiten unterhalten. Wir sind beide der Meinung, dass zu einer News die Quelle und - wenn vorhanden - der Links zum Objekt der Berichterstattung gehört. Tja, und schon muss ich mich schon wieder über Internet World Business ärgern. Die haben nämlich über das Projekt ConScan berichtet - aber keinen Link dorthin gesetzt. Wem jetzt der Verweis auf diese News fehlt, der weiß was ich meine…

conscanAber eine gute Idee steckt trotzdem hinter ConScan: Das deutsche Unternehmen “ConScan Technologies” verdrahtet Web 2.0-Betreiber, die es leid sind, in ihren Kommentaren nach Pornografie, Diskriminierung, Beleidungen oder sonstwelchen Verstößen zu suchen. Alle schreiben in eine gemeinsame Liste und diese wird von allen als Stopp- oder Badwordliste verwendet. Gemeinsam sind wir dem Bösen auf der Spur.

Ich kann das zum Glück nicht testen - weil Ihr, liebe Nutzer, keine schlimmen Sachen schreibt und Ihr, doofe Spammer, so bescheuert spammt, dass es mein Spam-Karma sauber rausfiltert.

Aber für alle mit einer inhaltsgetriebenen Community scheint mir das eine gute Idee zu sein. Lesenswert ist übrigens der ConScan-Blog da dort auch die Probleme mit dem System offen angesprochen werden.

Und wer bis jetzt durchgehalten hat, bekommt jetzt sogar noch den Link zu der oben angesprochenen News. Ich finde nämlich, so was gehört sich einfach.