Da ist eine mal draußen…

 Von Eric Kubitz, gespeichert in Web 2.0 

Das ist eine nette Geschichte über den Abschied von StudiVZ und Xing beim Spiegel. Das Fazit von Frauke Lüpke-Narberhaus nach 10 Tagen ohne virtuelle Netzwerke:

“In diesem Sinne: Lang leben die echten Freunde! Die kann man nämlich nicht nur gruscheln, sondern knuddeln. Und wenn sie einem die Freundschaft kündigen, gibt es richtig Rambazamba und sie verschwinden nicht einfach heimlich, still und leise aus dem digitalen Leben”

Ich muss euch dazu eine kleine Webseite zeigen, die noch gar nicht richtig fertig und alles andere als perfekt ist: ausgeloggt.net. Das ist gar nix Besonderes, sondern einfach die erste Version einer “Austiegshilfe”. Denn zwar sind Facebook & Co manchmal ganz schön nervig – aber auf der anderen Seite ist eine Art virtueller Kontaktverwalter ja gar nicht schlecht…

Jedenfalls kann ausgeloggt.net nicht viel: Eigene Kontaktdaten speichern, Freunde einladen und deren Mail und Telefonnummer nicht mehr verlieren. Die Verabredung zum Bier muss dann jeder schon selber machen.

P.s.: Das Ding ist ein kleines Herzprojekt von Udo Raaf und mir und echt noch nicht fertig. Aber weil es derart gut zu dieser Spiegel-Geschichte passt, dürft ihr schon mal drauf schauen. Aber nur als Beta-Tester und nicht weitersagen…

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  • Stimmt, Weltraumsven ;-)
    Einen Atomangriff - und dafür war das Internet äh Arpanet (?) ja gebaut - wird ausgeloggt.net nicht überstehen. Und, es stimmt, das ist kein ausgefuchstes "ich habe immer alles überall"-Konzept.
    Der einzige Vorteil zu einem Handy-Adressverzeichnis ist, dass sich die Daten meiner Freunde mit ändern, wenn die ihre Telefonnummer ändern. Und außerdem ist der Name "ausgeloggt" doch klasse, oder? ;-)
    Ich sag ja: Noch nicht so richtig fertig und auch wahrlich nicht ausgefuchst. Aber sozusagen "in Userhand". Und wenn wir Funktionen haben die uns gefallen, basteln wir die halt nach.
  • Im Prinzip eine nette Idee mit ausgeloggt.net aber halt total am Grundkonzept des Internets vorbei: Das Internet hat den ganz großen Vorteil dass es dezentral ist. D.h. wenn ein Teil davon einfach kaputt geht funktioniert der Rest trotzdem noch. Wenn ich meine Kontakte bei ausgeloggt.net pflege dann sind sie auch für immer weg, wenn dann mal das Projekt eingestellt wird. Oder ich kom nicht ran, wenn der Server mal down ist. Worin besteht dann der Vorteil zum klassischen Adressbuch (sowohl digital als auch analog)?

    Mal ganz davon abgesehen, dass solche Datenhalden mit schönen Adressdaten und Telefonnummern auch immer Begehrlichkeiten bei diversen Leuten weckt.

    Hier mal ein alternativer Ansatz den ich z.T. auch verwende: Man richte sich einfach ein Subversion-Repository auf einem Server ein und synchronisiere die Daten auf all die Rechner mit denen man so arbeitet, inklusive Versionierung :-)
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