Dort einen Link gesehen und säter lesen wollen, hier in einer Konferenz etwas mitgeschrieben – und vergessen wo. Und dann war da doch noch dieser Gedanke, den ich neulich im Zug hatte und in irgendeine Datei geschrieben habe. Habe ich die etwa gelöscht? Ganz ehrlich: Ich muss mir Gedanken über mein Wissensmanagement machen. Hier sind ein paar Tools, die dabei sicher helfen…

Egal, welche Anforderungen an “verteiltes” Wissen da sind: Evernote hilft garantiert. Dieses Tool gibt es für PC, Mac, iPhone und auch als Webdienst. Evernote “frisst” alle Texte, Bilder, Webseiten bietet Scanner-Unterstützung und auch ansonsten recht nützlich zur Hand. Sortiert wird das Wissen über Tags, die zugeordnet werden und über verschiedene “Notebooks” die (öffentlich und nichtöffentlich) angelegt werden können. Zwischen Desktop-Rechner, Web und iPhone wird praktisch automatisch synchronisiert… In einer Grundversion ist Evernote kostenlos, die wirklich coolen Features kosten ein paar Dollar.
Read it Later ist viel einfacher strukturiert und bietet eigentlich nur eine Funktion – aber die richtig: Webseiten später lesen. Ich habe das noch nicht 100 %ig zum Laufen bekommen. Aber über den Kontext-Befehl “Webseite später lesen” packt das Firefix-Addon die Seite in die Bookmarks und macht sie auch “offline” also z.B. im Zug lesbar.
LaterLoop ist noch einfacher und schlanker: Die Anbieter schreiben selber “Save it, close it, smile”. Jedenfalls werden Texte und ganze Webseiten für iPhones, Blackberries, Nokias kurz mal weg-gespeichert und können auch später gelesen werden. Besonderheit hier: Es ist keine eigene Anmeldung für LaterLoop notwendig – der Zugang funktioniert auch mit einem Google-Account.
Noch eine Link-Merk-Station: LateThis. Hier liegt der Schwerpunkt auf einer Online-Verwaltung von Links, die man gesehen hat und später wiederfinden möchte. Schön gemacht ist die Suchfunktion und die Steuerung per RSS-Fees.
Instantpaper kann das auch in etwa so. Eigentlich schade, denn der Name verspricht so viel mehr…
Für die ganz harten “Unterwegsler” ist vielleicht Jott eine Möglichkeit. Hier werden gesprochene Nachrichten in Texte umgewandelt – per iPhone, Telefonanruf u.s.w.. Ich habe das nicht ausprobiert, das macht mir irgendwie keinen Sinn…
Natürlich darf das Google Notebook hier nicht fehlen. Das merkt sich Links, Informationen dazu, schmeichtelt sich perfekt in den Firefox und das natürlich mit einem meistens-eh-schon-da Google Account. Hey, das Tool ist cool – aber ich will nicht ständig Google vorschlagen.
Für Mac-User gibt es auch die Software Journler – aber das wird jetzt wohl etwas zu speziell…
Ebenso gibt es natürlich auch noch Wiki-Systeme, mit denen man formidabel seine persönlichen Infos speichern und verwalten kann und noch viele andere Möglichkeiten wie Mister Wong, Delicious und andere Webtools. Ich werde mir das mal genauer anschauen. Bis dahin arbeite ich aber sehr zufrieden und begeistern mit Evernote!
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