Das “Hochgeschwindigkeitstool zur Erfassung und Auswertung von Abeitszeit” “mite” habe ich euch schon vor einiger Zeit vorgestellt – und war damals begeistert: In der Tat kann man damit – ratzfatz – seine Arbeitszeiten nach Kunden und Projekten getrennt erfassen und auswerten und schafft damit die Abrechnungsgrundlage für stundenbasierte Jobs. Zielgruppe also: Berater, Journalisten, Webentwickler und alle anderen Freenlancer.

Ich mache mittlerweile meine komplette Abrechnung über “mite” – und ich bin sehr zufrieden. Es gibt ein paar Kanten und Ecken – aber das Projekt ist von zwei Berlinern nebenher entwickelt. Da darf man einfach keine Perfektion erwarten. Und sie sind schon nahe dran
Jedenfalls habe ich heute eine Mail von den beiden bekommen mit drei entscheidenden Informationen:
- Aus “nebenher” ist eine Firma “Yolk” (o.k. über den Namen können wir streiten) geworden und jetzt wird das Projekt in Vollzeit angegangen.
- Ab 15. Juli gibt es “mite” in neuem Gewand, mit neuem Design und weniger Kanten. (Na ja, vor einer so frühen Termin-Kommunikation in einem Web-Projekt würde ich SEHR warnen – ob das gut geht?)
- Dann wird “mite” auch kostenpflichtig. Das ist meiner Meinung nach absolut sinnvoll und völlig akzeptabel – und ich kann das Team zu dieser Entscheidung nur beglückwünschen. Denn wer darauf wie ich seine Arbeitszeiten verwalten kann (für die er ja auch Geld nimmt), wird bei einer solchen Qualität wohl dafür ein paar Euros übrig haben. (5 Euro im Monat soll’s kosten – allerdings auf eigenen User-Wunsch auch gerne mehr. Das ist, wenn ich mal nachrechne auch notwendig, den mit 5 Euros/Monat kann man auch in Berlin wohl kaum überleben…)
Wofür “mite” aber meinen absoluten Respekt erhält: Alle die jetzt einen Account schon angelegt haben und diesen nutzen, müssen auch weiterhin nichts zahlen. Das ist sehr konsequent und fürchterlich sympatisch. Das nimmt diesem Schritt, jetzt Geld für den Dienst zu verlangen, jeden schlechten Beigeschmack.
Ich werde natürlich trotzdem meinen Account in Zukunft bezahlen. Und ich empfehle das auch allen anderen. Denn schließlich haben wir doch alle was davon, wenn Sebastian Munz und Julia Soergel weiterhin mit Begeisterung an ihrem Tool schrauben.
...