Max: Neues von Microsoft
Max ist das Tool mit dem Microsoft gegen Googles Picassa und den Reader (und in Zukunnft auch noch mehr) antreten will. Als Software für das Erstellen von Diashows wurde die Software von CHIP schon ausführlich gelobt. Ich habe es mir als Feedreeder angeschaut. Und, hüstel, ich bin beeindruckt.
Ein echter Nachteil ist natürlich, das ich mir dazu eine Menge Megabytes auf dem Rechner installieren muss und unterwegs (ohne den Rechner) nichts davon habe. Außerdem brauche ich dafür einen Passport-Account - und den mag “man” nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht sooo gerne. Aber, gut, beides ist akzeptabel und mehr Minuspunkte fallen mir nicht ein.
Das geniale an Max ist die Benutzerführung und die Aufbereitung der Feeds. Die ziemlich edel gehaltene Software verzichtet fast völlig auf Standard-Bedienelemente sondern setzt auf große, offensicht individuell einblenbare Knöpfe und Kartei-Reiter. Alle maus-sensitiven Elemente leuchten in schönen Mouse-Over-Effekten auf. Nun, das ist auch schon ein Vorgriff auf die Vista-CI.
Wirklich sehr gelungen ist auch die Organisation der Feeds. Während diese beim Google-Reeder historisch untereinander gesammelt werden, werden bei Max die einzelnen Feeds eines Blogs zusammen gefasst - und sogar grafisch ansprechend aufbereitet. Hierfür werden vorhandene Bilder verwendet und ein Layout mit unterschiedlicher Relevant (nach Zeit) gebaut. so kann man bequem durch seine aktuellen Feeds surfen.
Das alles wirkt sehr erwachsen und edel. Microsoft verwendet dafür die .NET Framework, die dem Rechner einiges an Rechenpower abnötigt - aber die Bedienung grafisch nun mal wirklich aufwertet. Ich würde sagen, das Google mit seinen AJAX-Oberflächen im Internet immer noch die Lufthoheit hat. Aber auf dem Desktop sieht Microsoft mittlerweile wirklich gut aus.
