Als der Springer Verlag vor einigen Wochen den Inhalt des Hamburger Abendblatts hinter die Zahlschranke verbannte, gab es ein mächtiges Aufstöhnen in der Branche. Fast, als sei so etwas verboten. Ist es aber nicht, meinte ich damals. Wir sollen den Springers doch dankbar dafür sein, dass mal jemand damit anfängt, belastbare Informationen sammelt. Ein Test also.

Heute würde ich sagen: Test misslungen, so wird das nicht funktionieren – zumindest, wenn man als Verlag gerade  mit Google im Streit liegt. Warum? Das habe ich heute im Lawblog gesehen:

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Schluss mit kostenlos. Zumindest in Hamburg: Springers Hamburger Abendblatt hat heute überraschend die Zahlschranke runter gelassen. Und so könnte man dem Lokal-Aufmacher noch “Zeitungslesen” hinzu fügen:

hamburger-abendblatt

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Ist das die (oder eine) neue Online-Beitragsform? In den Google Labs wurde mit den Artikeln der New York Times and der Washington Post gewerkelt – und heraus gekomen ist “Living Stories“. Die Idee dahinter ist, Beiträge und  Informationen eines Portals zu einem Thema “webaffin” zu präsentieren.

living-stories

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online-starPuh, vermutlich ist zum Online-Star schon alles geschrieben, was man so schreiben kann, ich bin etwas spät dran. Aber gestern im Flugzeug habe ich mir die Gewinner des Publikumpreises in einer Übersicht angeschaut – und bin wirklich verblüfft.

DAS würde mir als Verleger viel mehr Sorgen machen als eine Suchmaschine, die Traffic zu mir bringt… Weiterlesen…

In den USA gibt es das schon seit einem Jahr, jetzt gibt es von Google auch für Deutschland die Grippe-Trends. Hierfür wird die Häufigkeit von bestimmten Suchbegriffen lokal untersucht und dadurch eine Voraussage gemacht, wohin die Grippewelle gerade zieht. Das sieht dann so aus:

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War das schon immer so, das Tageszeitungen Ihre Leser ausgebeutet haben? Könnte schon sein – doch mir fällt das jetzt erst auf. Zum Beispiel die Süddeutsche, Lokalredaktion, Ausgabe von heute.

sueddeutsche

Da feiert die SZ das Oktoberfest ab mit einem Foto-Wettbewerb “Mein schönestes Wiesn-Foto” und verweist darauf, dass im nächsten Jahr schließlich die 200. Wiesn gefeiert wird. Der Gewinner des Wettbewerbs darf dann im nächsten Jahr in der “Ratsbox” (was auch immer das ist) das Anzapfen erleben. Eine gute Idee, finde ich. Weiterlesen…

Eigentlich braucht man dazu nicht viel schreiben. Hier erklärt Google, wie Google News funktioniert. Einige Themen kommen etwas zu kurz bzw. sind etwas verzerrt dargestellt. Aber CocaCola gibt sein Rezept ja auch nicht komplett preis:

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