Bitte, etwas weniger Hype! Die US-Datensammler von Hitwise haben in dieser Woche mit der Zahl überrascht, dass facebook für Nachrichtenseiten mittlerweile mehr Traffic schaufelt als Google News (weblog.hitwise.com). Neben den vielen Bloggereien, musst ich das gerade auch noch beim beim Frühstück in meiner SZ lesen – und will deshalb  darauf hinweisen, das das Quatsch ist: korrekte Zahlen, falsche Aussage!

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Wie schon vor den 100 Tagen angekündigt, hatte ich tatsächlich nicht ausreichend Zeit, um den Blog von Kai Diekmann zu verfolgen. Der Mann ist zwar Chefdenker der größten deutschen Tageszeitung, aber man kann einfach nicht alles lesen… Doch neulich, kurz vor seinem Ende, habe ich den Kaidiekmannblog mal durchgeblättert – und war erleichtert, dass ich meine knappe Aufmerksamszeit in den vergangenen Monaten anderswo investiert habe.

Doch jetzt findet man dort dieses Denkmal:

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Als der Springer Verlag vor einigen Wochen den Inhalt des Hamburger Abendblatts hinter die Zahlschranke verbannte, gab es ein mächtiges Aufstöhnen in der Branche. Fast, als sei so etwas verboten. Ist es aber nicht, meinte ich damals. Wir sollen den Springers doch dankbar dafür sein, dass mal jemand damit anfängt, belastbare Informationen sammelt. Ein Test also.

Heute würde ich sagen: Test misslungen, so wird das nicht funktionieren – zumindest, wenn man als Verlag gerade  mit Google im Streit liegt. Warum? Das habe ich heute im Lawblog gesehen:

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Da hat mich mein “hpyerpersonalisierter Nachrichtenstrom” überrascht: Passend zum DLD und passend zum Interview von “Netzökonom” Holger Schmid mit Jeff Jarvis hat sich werwiewas.de aus der Deckung gewagt. Davon wusste ich nichts, hätte es aber wissen können…

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Ich habe AOL niemals richtig lieb gehabt. Am Anfang waren das die anderen als Compuserve (mein erster Online-Dienst), dann haben sie uns mit CD zugeschmissen und irgendwann sogar Compuserver und Netscape gekauft. Zuvor hatte AOL versucht, das freie Internet zu negieren und alles proprietär zu handhaben (was in Zeiten von facebook ja irgendwie wieder hipp wird) und dann haben wir bei der Entwicklung von Webseiten immer mit diesem blöden AOL-Browser zu kämpfen gehabt, der immer eine Sonderbehandlung wollte. Weiterlesen…

Bücher funktionieren jedenfalls immer noch. Ich zum Beispiel kaue immer noch an Frank Schirrmachers “Payback”, darüber später mehr. Dazu, und zu Konstantin Neven DuMont und Kai Diekmann passt aber irgendwie, dass  heute die Redaktion der netzeitung verabschiedet wurde:

In Zukunft schreibt hier ein DPA-Gerät, eine Suchmaschine und das ebenso  automatisierte nachrichten.de. Alles keine sonderlich großen Erfolgsgeschichten – aber es geht in dieser Geschichte ja ums Sparen und nicht ums gewinnen. Oder? Weiterlesen…

Noch was zum besinnlichen Jahresausklang. Ich glaube, das wurde bei einer Veranstaltung des DJV gezeigt…

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