Nov
27
Unser Klimapaket: Lieber selber mal was machen…
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Wir machen uns Sorgen ums Klima. Aber tun wir auch wirklich was? Na? Jedenfalls sind wir uns sicher einig darin, dass andere mehr tun könnten.
Im Eindruck des demnächst startenden Klimagipfels in Kopenhagen wollen wir als CONTENTmanufaktur das nicht nur anderen überlassen, sondern selbst etwas Sinnvolles tun. Hier der Text einer Mail, die gerade an alle unsere Geschäftspartner raus gegangen ist. Wenn jemand von euch ein schönes Projekt vorstellen möchte: tut es! Es gibt zwar schon einige gute Kandidaten – aber ein bisschen was geht ja immer noch
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Jun
12
Schnell: Guerilla Gardening mit Seedballs! Cool!
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Ich habe gelernt, dass man “Guerilla Gardening” auch in “Wildgärtnern” übersetzten kann – und es ist ebenso lustig, wie es kling. Vielleicht etwas langwierig. Aber Revolutionen dauern heute halt etwas länger. Wovon ich spreche, ist die aktuelle Aktion von einfachnachhaltig.de.

Mrz
30
Grüne Webseite, das hier
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Reden ist ja das Erwärmen, Befeuchten und Bewegen von Luft. Das ist nicht schlimm – aber auch nicht besonders effektiv. Effektiver dagegen ist es, zumindest die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Und da diese in Bezug auf Klimaschutz und Umweltbewußtsein wachsen, kann ich ab heute sagen, dass ich eine grüne Webseite betreibe. Der Grund hierfür ist dieser Button:
Nov
4
Ich gebe zu, aus der Kirche bin ich schon lange ausgetreten. Aber ich mache mich jetzt gerne mal zu ihrem “Handlanger” und vermelde weiter, was der evangelische Bischof Huber via EPD gestern verbreiten lies, da er ein Festhalten an der Atomenergie aus Gründen des Klimaschutzes für unverantwortlich hält: “Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie man diese Position vertreten will, ohne eine überzeugende Antwort auf die Endlagerfrage zu geben.” Und statt der Vergötzung des Geldes und der Gier nach Gewinn müsse soziale Gerechtigkeit im Vordergrund stehen.
Sodele, über den Button oben könnt ihr ein bisschen virtuell gegen Atomkraft demonstrieren. Viel Vergnügen!
Okt
19
Nachtrag “Banken” vs. “Klima”
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Das hat mich nicht los gelassen. Ich habe mir mal ein paar Stichproben von prominenten Politikern angeschaut, die in der vergangenen Woche 500 Milliarden für die Banken bereit gestellt haben.
Am meisten von den paar, die ich mir angeschaut habe, gefallen mir die Listen von Friedrich Merz (Commerzbank AG, Deutsche Börse AG, IVG Immobilien AG, DBV-Winterthur Holding AG u.v.a.) und Guido Westerwelle (Sal. Oppenheim jr. & Cie, Hannover Leasing GmbH & Co. KG, LGT Bank AG, Aspecta HDI Gerling Lebensversicherung AG u.v.a. – allerdings auch Solarhybrid AG).
Ich finde, jemand der “eine Funktion” in der Deutschen Börse hat, sollte unbedingt für ein solches Paket stimmen. Sonst macht er seinen Job dort schlecht.
Oder sehe ich das falsch?
Okt
19
Banken retten, wozu?
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Das ist eine ganz persönliche Betrachtung, aber ich will das los werden. Denn das Banken-Rettungs-Paket in dieser Woche hatte mich sehr geärgert – ich konnte es aber nicht so auf den Punkt bringen, warum. Alex Rühle schreibt mir heute in der Süddeutschen Zeitung (Wochenendbeilage, habe es leider online nicht gefunden) aber aus dem Herzen: “Zur Rettung unserer Konten würden wir zig Milliarden an Steuern bezahlen. Wieso aber retten wir nicht unsere Umwelt?” Eine großartige Betrachtung, die das ausdrückt, was ich denke aber nicht selber sagen kann. Weiterlesen…
Jul
28
Hat nicht funktioniert: Burda hatte sich mit dem Lohas-Magazin Ivy einen spannenden Markt vorgenommen – und (wie ich finde) das auch sehr attraktiv mit Inhalt gefüllt. Zuerst war da Ivyworld als Online-Magazin und erst danach wurden zwei Test-Hefte produziert.
Das hat leider, leider nicht funktioniert: Offenbar hat sich das Heft nicht ausreichend verkauft und auch die Webseite hat nicht gut performt – vor allem im Vergleich mit der auch sehr gelungen Konkurrenz Utopia nicht:

Klar ist zu sehen, dass die beiden Hefte einen Peak erzeugt haben und dazwischen wenig los war. Woran das lag, weiß natürlich nur das Team – ich kann nur zwei Vermutungen anstellen:
Erstens war das Heft einfach nicht zu finden am Kiosk. Ich weiß: Es waren Testmagazine die jeweils nur in manchen Regionen verkauft wurden. Aber ich war auch in Kiosken, in denen es das Heft gab – und habe es trotzdem nicht gefunden. Warum? Weil die Kioske bei der großen Zahl von Magazinen sehr formatiert sind und wo passt ein Öko-Lohas-Lifestyle-Magazin denn rein? Jedenfalls musst man danach fragen, sonst gab es kein Ivy…
Zweitens ist trotz allem Nachhaltigkeit ein Nischenthema. Das kann ich sicher von anderen Projekten in dieser Richtung sagen: Der Such-Traffic rund um Bio, Öko, Lohas, Nachhaltigkeit u.s.w. ist ein sehr, sehr kleiner. Du kannst mit jedem kruden Technik-Thema mehr Benutzer anziehen, als mit den Produkten, die z.B. auch auf Infosect.com zu finden sind. Das ist nun mal derzeit eine Tatsache.
Umso schöner fand ich, dass sich Burda dieses Themas angenommen hat. Was mich allerdings tatsächlich enttäuscht: Dass mit dem Einstellen des Magazins auch gleich die Webseite offline genommen wird:

Das ist wirklich schade. Denn einerseits nimmt man da einer Community ihre Grundlage und den Usern ihren Content. Und anderseits sollte man als weberfahrene Firma doch wissen, welche “Webwerte” damit zerstört werden. Immerhin ist das Content, immerhin gab es hier Pagerank, Backlinks, Google-Trust u.s.w..
Hey, wir sind im Internet unterwegs. Und da lässt sich für ein engagiertes Projekt immer auch eine Handvoll Leute finde, die das weiter betreiben. Es geht auch nicht-kommerziell, finde ich. Das Thema ist einfach zu groß und zu wichtig, um es einfach mal auszuknipsen. Ja, da steht “vorübergehend” – aber wenn das nicht schnell wieder mit Inhalt gefüllt wird (und zwar so, dass der Google-Trust keinen Schaden nimmt), dann ist Ivwworld einfach so weg vom Fenster – egal, wer das nachher zwischen die Finger bekommt.
Liebe Leute, das war jetzt wirklich uncool.
