Wie schon vor den 100 Tagen angekündigt, hatte ich tatsächlich nicht ausreichend Zeit, um den Blog von Kai Diekmann zu verfolgen. Der Mann ist zwar Chefdenker der größten deutschen Tageszeitung, aber man kann einfach nicht alles lesen… Doch neulich, kurz vor seinem Ende, habe ich den Kaidiekmannblog mal durchgeblättert – und war erleichtert, dass ich meine knappe Aufmerksamszeit in den vergangenen Monaten anderswo investiert habe.

Doch jetzt findet man dort dieses Denkmal:

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Als der Springer Verlag vor einigen Wochen den Inhalt des Hamburger Abendblatts hinter die Zahlschranke verbannte, gab es ein mächtiges Aufstöhnen in der Branche. Fast, als sei so etwas verboten. Ist es aber nicht, meinte ich damals. Wir sollen den Springers doch dankbar dafür sein, dass mal jemand damit anfängt, belastbare Informationen sammelt. Ein Test also.

Heute würde ich sagen: Test misslungen, so wird das nicht funktionieren – zumindest, wenn man als Verlag gerade  mit Google im Streit liegt. Warum? Das habe ich heute im Lawblog gesehen:

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Da hat mich mein “hpyerpersonalisierter Nachrichtenstrom” überrascht: Passend zum DLD und passend zum Interview von “Netzökonom” Holger Schmid mit Jeff Jarvis hat sich werwiewas.de aus der Deckung gewagt. Davon wusste ich nichts, hätte es aber wissen können…

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Ha! Wer hätte gedacht, dass ich jemals eine solche Überschrift schreibe. Aber ich tue es. Nicht, weil ich Frank Schirrmachers “Payback” (“Ich-Erschöpfung”, “Maschinen übernehmen Kontrolle”) gar nicht sooo schlecht finde, nicht weil ich gerade ein Interview mit Jaron Lanier in der Samstagsausgabe der SZ (“Digitaler Maoismus”, Interview leider nicht online) gelesen habe und auch nicht, weil ich den Begriff “Slow Media” charmant finde – auch wenn ich bisher keine Zeit hatte, mich damit zu beschäftigen.

Nein, eine kleine Begebenheit in dieser Woche hat mich grübeln lassen. Mir wurde bewusst, wie das Web 2.0 und seine Kostenloskultur uns schon jetzt massiv geändert hat und uns schleichend verblödet. Und ich ziele nicht auf die “Inhabitants”, die all die Communities vollschreiben – sondern uns alle. Weiterlesen…

Dieser Beitrag hier ist Werbung, Eigenwerbung. Denn Elisabeth und ich machen wieder ein Seminar in München für alle, die ihre Qualitäts-Webseite in den Google-Suchergebnissen auf besseren Positionen sehen möchten.

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Ich habe AOL niemals richtig lieb gehabt. Am Anfang waren das die anderen als Compuserve (mein erster Online-Dienst), dann haben sie uns mit CD zugeschmissen und irgendwann sogar Compuserver und Netscape gekauft. Zuvor hatte AOL versucht, das freie Internet zu negieren und alles proprietär zu handhaben (was in Zeiten von facebook ja irgendwie wieder hipp wird) und dann haben wir bei der Entwicklung von Webseiten immer mit diesem blöden AOL-Browser zu kämpfen gehabt, der immer eine Sonderbehandlung wollte. Weiterlesen…

Bücher funktionieren jedenfalls immer noch. Ich zum Beispiel kaue immer noch an Frank Schirrmachers “Payback”, darüber später mehr. Dazu, und zu Konstantin Neven DuMont und Kai Diekmann passt aber irgendwie, dass  heute die Redaktion der netzeitung verabschiedet wurde:

In Zukunft schreibt hier ein DPA-Gerät, eine Suchmaschine und das ebenso  automatisierte nachrichten.de. Alles keine sonderlich großen Erfolgsgeschichten – aber es geht in dieser Geschichte ja ums Sparen und nicht ums gewinnen. Oder? Weiterlesen…

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