Jan
10
Vielleicht spart das jemandem Zeit; ich habe googeln müssen, um an diese Information zu kommen. Da mein E90 einen Softwarefehler hat, wurde es getauscht. Als angelernter Parnoiker wollte ich es nun löschen. Das geht in den Einstellungen (Allgemein/Werkseinstellung). Allerdings wird ein Code abgefragt, der nicht die PIN und nicht 0000 oder 1111 ist sondern: 12345.
Und, kleiner Tipp: Vorher das Nokia E90 mit der Nokia-Software backupen und danach wieder drauf spielen. Das geht recht einfach. Nach dem Zurückspielen ist wieder(fast) alles da, sogar das Thema, das IMAP-Mailkonto und alle möglichen Einstellungen. Die Verbindungen sind allerdings futsch. Hier muss man sich erstmal die korrekten wieder zuschicken lassen. Das ist bei T-Mobile recht einfach.
Noch eine Bemerkung zu dem Gerät: Ufff, nach dem Blackberry 8800 ist das echte Arbeit, damit umzugehen.
Jan
8
“WLAN unterwegs” ist noch ein Abenteuer, denn noch sind es nicht viele offene Hotspots, die in München eingetragen sind. Aber ein paar schon – nämlich auf “Drahtlos unterwegs“. Viel muss man zu der noch wachsenden Website (für Deutschland, Schweiz und Österreich) mit diesem programmatischen Namen nicht sagen. Außer, vielleicht, das dies kein Launch mit viel Tamtam ist sondern der Start eines eher coole Tools für eine kleine Sparte. Nämlich z.B. für Leute wie mich, die mit einem Nokia E90 unterwegs sind, durch die Gegend rennen und nicht so genau wissen, wo sie sich per WLAN einwählen können. Ach ja: Natürlich sind alle aufgerufen, dort auch ihre Hotspots einzutragen. Ein bisschen Community ist ja nicht so falsch.
Und, hey Werner, vielleicht wäre das noch eine sinnvolle und nich ganz so schwere Erweiterung: Eine mobile Version, die ich ganz schlank, vielleicht sogar ohne Karte, per PLZ durchsuchen kann, oder ein “WLAN unterwegs” fürs iPhone…
Dez
27
Dank eines Kommentares von “freggeln” bin ich drauf gekommen, dass ich mit meinem E90 ja dann doch IMAP über mein Google Apps Konto nutzen kann. Danke, dafür. Und hier steht, wie das geht:
- Erstmal bei Googlemail die IMAP-Funktion einschalten. Am besten wechselt man dazu die Sprache (ins Englische) und sieht sich die Einstellungen an. Dann wird plötzlich alles ganz einfach
- Wie genau konfiguriert wird, steht hier. Ich nutze “googlemail” statt “gmail” in den Servereinstellungen. Das tut auch.
- Jetzt aber Obacht: Wenn das in Outlook verbunden ist, werden tatsächlich die Maila angezeigt, die auch im Googlemail-Frontend zu sehen sind. Wer da also 1 Million Mails im Eingangspostfach hat, beschäftigt sein Outlook damit, diese anzuzeigen. Deshalb lohnt es sich, zuvor da aufzuräumen. Auch die Ordner, die über “Labels” in Googlemail angelegt wurden, sind dann zu sehen und zu nutzen. Die “alten” POP-Ordner im Outlook verstecken sich dann ein wenig in einem anderen Outlook-Postfach. Hört sich wild an – ist aber logisch. Denn mit IMAP sehe ich praktisch die Mails in Googlemail direkt – im POP3-Konto lade ich sie mir herunter. Folglich habe ich sie doppelt. Das heißt: Man sollte konsequent sein und das POP3-Konto killen.
- Das gilt auch für den Zugriff per E90. Die Konfiguration des Kontos ist analog (hier die Einstellungen). Aber um lange Wartebalken auf dem Handy zu vermeiden, sollte vorher aufgeräumt werden.
Cool ist jedenfalls, dass ich jetzt wirklich auf einem Konto arbeite und per Handy gelesene Mails auch im Postfach als gelesen dargestelt werden. Ob ich meine komplette Ordnerverwaltung online belasse, muss ich noch schauen. Ich stehe ja schon auch auf die Möglichkeit, offline auf meine Mails zugreifen zu können. Mal schauen, was mir IMAP da so bietet. Vermutlich kann ich das über die Ordnereinstellungen irgendwie hinbekommen.
Also: IMAP rules – und noch mal Danke an freggeln.
Dez
20
Mein neues Nokia E90 (Teil 1: Blackberry, E-Mail)
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So, jetzt habe ich doch ein Nokia E90. Und das ist gar nicht so einfach, dieses einzurichten. Deshalb hier ein kurzes Protokoll – vielleicht hilft es ja jemandem weiter:
1. Blackberry: Ja, das E90 kann Blackberry. Aber T-Mobile hat dafür keine Software. Man muss die sich direkt bei Nokia herunter laden. (Bei Operator “Other” angeben, und “… T-Mobile…” wählen.) Ob die Software funktioniert, kann ich noch nicht sagen, weil dazu unbedingt die Handy-Softwareversion “74012″ notwendig ist (mit *#000# abrufen) und die habe ich nicht. Ich werde versuchen, mit diese in einem Nokia-Shop drauf spielen zu lassen. Werde dann berichten.
2. E-Mail: Auch nicht so ganz einfach – ich habe einige Forenbeiträge gelesen, in denen stand, dass es nicht gelungen ist. Vor allem mit Googlemail (ich habe ja mein kubitz.net auf Googlemail). Hier sind meine Einstellungen, die funktionieren:
Eingehend:
- Benutzername: E-Mail-Adresse
- PW: PW
- Eingangsserver: pop.googlemail.com
- Zugangspunkt: T-Mobile Internet
- Mailboxname: Whatever…
- Mailbox-Typ: POP3
- Sicherheit: SSL/TLS
- Port: 995
- APOP-Login: Aus
Ausgehend:
- Benutzername: E-Mail-Adresse
- PW: PW
- Eingangsserver: smtp.googlemail.com
- Zugangspunkt: T-Mobile Internet
- Mailboxname: Whatever…
- Mailbox-Typ: POP3
- Sicherheit: SSL/TLS
- Port: 465
- APOP-Login: Aus
Aber obacht: Das ist irgendwie auch nicht ganz einfach, weil sich der POP3-Server ziemlich zickig benimmt, wenn Outlook und E90 gleichzeitig darauf rummachen…
So, jetzt muss ich noch was arbeiten, das Spielzeug ist später wieder dran. Ich freue mich schon auf GPS, Sprachwahl und den ganzen anderen Schnickschnack.
Nov
12
E 90 Communicator: gibt es den eigentlich?
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Das kann doch nicht sein, oder? Als ich im April nach dem Nokia-Communicator geschaut habe, war der für Mai angekündigt. Bei Xonio war dann im Juni zu lesen, dass er noch im Juli kommt. Und jetzt wollte/durfte/musste ich noch mal schauen: T-Mobile kündigt das Nokia E90 für November an – ist aber ratlos, wann das Oranizer-Handy wirklich kommt.
Kann mir mal jemand erklären, was das soll?
Aug
4
Blackberry 8800: Erfahrungen
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Nachdem ich euch ja lange genug, mit der Auswahl meines neuen Handys geärgert habe, hier ein paar Erfahrungen mit dem Blackberry 8800.
Was mir ja eh schon gut gefallen hatte, war die Ausstattung “out of the box”. Und dieser Eindruck hat sich bestätigt. In der Tat ist das (im Grunde natürlich absolut uncoole) Gürtelholster ein Geniestreich: Sobald der Blackberry dort hinein geschoben wird, geht er automatisch auf Standby.
Und auch der mitgelieferte Ohrstöpsel ist richtig gut. Eigentlich hatte ich ja mein Bluetooth-Headset von Nokia verwendet – aber hier zeigte sich die erste Schwäche des Blackberrys: Die Verbindung zwischen dem Headset und dem Handy war einfach nicht akzeptabel. Wenn das Headset im rechten Ohr steckte, musste ich das Handy in der rechten Hand auf Schulterhöhe halten, um verstanden zu werden. Das ist natürlich Mist.
Sensationell – und diese Funktion ist mir nur durch das Headset überhaupt aufgefallen: Die Spracherkennung ist der Hammer. Ohne irgenwelche Konditionierungs-Übungen, kann man dem Blackberry per Spracheingabe sagen, welche Nummer gewählt werden soll. “Wähle Eric Kubitz” (mit deutlicher Aussprache) wählt meine Nummer – egal, ob ich das sage, oder mein 13jähriger Sohn. Klappt auf Anhieb. Respekt RIM!
An die Tastatur und die Größe des Gerätes kann man sich gut gewöhnen. Es gibt einige Grundeinstellungen die ziemlich unpraktisch sind – aber an dem Gerät kann wirklich alles geändert werden. Allerdings gilt hier auch meine Start-Kritik: die Dokumentation bzw. die Hilfe ist lausig. Weder die Hilfe im Gerät noch die mitgeschickte Dokumentation helfen wirklich. Man muss sich da echt durcharbeiten.
Stichwort “arbeiten”: Viel mehr geht mit dem Blackberry 8800 tatsächlich nicht. Um ehrlich zu sein, vermisse ich ein wenig die Kamera und das vorinstallierte Spiel ist auch langweilig. Die Downloads sind minimal und funktionieren nur teilweise. Das ist echt ein Gerät für Arbeiter…
Über meine Haupt-Funktion “Google Mail”, die ich über die Software von Google nutze, kann ich dagegen nichts Negatives sagen. Ich habe mir den Start der Software auf die Aktionstaste gelegt und kann so mit einem Griff jederzeit E-Mails checken. Manchen klingt das wie superstress – ich genieße das von Herzen.
Nun denn: In der Summe würde ich sagen, dass ich mit diesem Gerät (für 140 Euro bei Vertragsverlängerung) deutlich besser lag als mit einem Nokia N95 (ohne Tastatur und für echt teuer) oder einem Nokia E90 (viel zu teuer und – ich finde – auch zu groß). 
Ach ja, ganz vergessen: Die GPS-Funktion habe ich noch gar nicht verwenden können. Allerdings – auch hier ein Hoch auf die Dokumentation – führt die gleich mal in Zusammenspiel mit der T-Mobile Navigations-Software zu dem ziemlich unangehmen Effekt, dass das Gerät nicht mehr auf Standby schaltet bzw. das Display abdunkelt, wenn die Software im Hintergrund läuft. Und das ist bei der eh schon ziemlich lausigen Akkulaufzeit von 2 Tagen fatal…
