Apr
28
Der Weg zum Canon HG10 war nicht ganz einfach… Meine Nachfrage hier zum Thema “Camcorder für Internet-Filmchen” hat etwas Ratlosigkeit ausgelöst – aber mir einige Produktipps beschert. Allerdings habe ich mich dann doch ganz anders entschieden…
Und so ist es der Canon HG10 geworden. Das ist gar nicht mal der neueste (dann wäre es Sony geworden), der billigste (das war eh nicht das Ziel) und schon gar nicht der leichteste Camcorder geworden. Und es klebt auch kein “YouTube-Camcorder”-Button drauf. Der Canon HG10 ist ein AVCHD-Festplattencamcorder – das heißt, er speichert die aufgenommenen Filme auf eine Festplatte und das in (fast) höchster DV-Qualität (AVCHD).
Vorher wurde mir von einem Festplattenrekorder abgeraten, weil das noch relativ neue und ungeübte Technologie sei. Aber, ganz ehrlich: die Alternativen waren für mich nicht akzeptabel. Erstens kaufe ich mir keine Mini-DV-Bänder um auf einem uralten Band(!)-Format zu speichern und zweitens erscheint mir das Brennen von CDs während der Aufnahme noch fehleranfälliger und außerdem hört man da einiges von Nebengeräuschen. Eine gute Hilfe bei der Auswahl war übrigens SlashCAM – alle anderen Online-Magazine dafür waren entweder extrem unvollständig oder nur die zu bezahlende PDF-Version von Print-Magazinen…
Jetzt also der Canon HG10. Wie ich die Bilder von diesem auf den Mac bekomme, schreibe ich später mal. Hier will ich nur kurz los werden, was einen Camcorder-Anfänger bei der Arbeit mit so einem Teil bewegt:
- Bemerkenswert wie billig manche Bedienteile wirken. Vermutlich um Gewicht zu sparen, wurden manche Bedienelemnte aus Plastik gemacht und nicht aus haltbarerem Alu. Das macht keinen guten Eindrucik.
- Stark dagegen, was alles mitgeliefert wird. Auch eine Fernbedienung, alle notwendigen Kabel und auch die Software. Wobei die Mac-Software mich etwas verblüfft hat (aber, wie gesagt, dazu später).
- Ganz intuitiv ist der Einstig in das Videofilmen allerdings nicht. Das liegt wohl eher nicht direkt am Canon HG10. Aber man muss sich schon mit dem Thema beschäftigen und braucht nicht nur auf den Auslöser hauen, wie bei einer Digitalcamera.
- Mit dem Kauf eines Camcorders – jedenfalls bei diesem HG10 aber sicher nicht nur bei Canon-Geräten – fängt der Ausstattungs-Zwang überhaupt erst an. Was gleich mal fehlt: Tasche und Stativ.
- Und auch ein Ersatzakku fehlt: Ich habe es noch nicht messen können, aber der Akku ist nach gefühlt sehr kurzer Aufnahmezeit schon leer. Mehr als eine Stunde würde ich ihm nicht geben. Ein Ersatzakku (und dafür wohl auch ein Ladegerät) wird wohl auch bald notwendig sein.
- Die 40 GB des Canon HG10 reicht offenbar für knapp 10 Stunden Aufnahme aus. Ich habe den Eindruck, dass ich noch ewig darauf speichern kann. Man muss ja auch etwas vorsichtig sein, weil man sich ja auch die Notebook-Festplatte vollmüllen möchte. Während Fotos bequem einfach mal so weggespeichert werden können, ist das mit Videos anders…
- Ach ja, die Aufnahmen: ich bin ja erst eingestiegen. Aber ich bin schon begeistert, wie gut die Filmchen dann doch auf dem Notebook aussehen, mit welcher Auflösung die daher kommen und was man schnell mal so machen kann. Wie gesagt: alles nicht intiutiv. Aber mit ein wenig Zeit kommt man da schon dahinter.
Fazit: Mir fehlt zwar der Vergleich zu anderen Camcordern, aber ich bin mit dem Canon HG10 zufrieden und von den Möglichkeiten erstmal überfordert. Aber das ist mir erstmal recht.
Mehr dazu (und was man mit einem Camcorder wie dem Canon HG10 machen kann) später…
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Mrz
19
Es ist irrwitzig: Da das Thema “Video” bei mir immer ein etwas weißlicher Fleck war, muss ich mich da einarbeiten. Und nichts ist besser als Praxis, gell? Deshalb möchte ich mir einen vernünftigen Camcorder kaufen, mit dem ich halbwegs zukunftssicher und flexibel für die Webwelt Filmchen drehen kann.
Aber “mal eben” geht wohl nicht. Ich weiß jetzt viel über HD, MiniDV, 16/9 und so weiter. Ich könnte euch jetzt auch eine Empfehlung für ein super Profi-Gerät abgeben. Aber womit dreht denn der Internet-Videofilmer seine Minis?
- Welches Seitenverhältnis kommt bei Sevenload, Youtube & Co an?
- Welches Gerät liefert ein flexibles Datenformat?
- HD ist doch fürs Internet sinnlos, gell? Aber soll ich nicht doch lieber auf AVCHD setzen und dann runter rechnen?
- Welches Gerät mag mein MacBook Pro denn gerne bei der Verbindung? (Und warum haben die alle kein Firewire?)
Mir würde ja schon reichen, wenn ich wüsste, mit welchem Gerät der eine oder andere Videoblogger unterwegs ist. Dann mache ich jedenfalls nichts falsch und in die Technik kann ich mich in jedem Fall reinpfriemeln
Mit anderen Worten: HILFE!
Ich verspreche auch, euch an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen…

