Kommentieren will ich die Forderung von Hubert Burda nach einer Abgabe von Google für Verlage nicht. Bekanntlich arbeite ich ja auch für Web-Seiten aus der Burda-Welt – da verbietet es sich, die Meinung hierzu in einem Blog zu veröffentlichen. Aber einen Vorschlag hätte ich: Es gibt hierzulande die großartige Einrichtung der VG Wort, die sich um die Rechte von Urhebern (also Autoren und Verlage) kümmert, damit diese bei Zweitverwertungen via Kopierer, CD und seit kurzem auch per USB-Stick profitieren.

(Das Bild zeigt die momentanen Einnahmenquellen der VG-Wort und ist auf der VG-Wort-Seite natürlich in lesbarer Größe zu sehen)
Zum Beispiel wird schon jetzt die Tatsache berücksichtigt, dass Print-Artikel ja per PDF im Internet veröffentlicht werden können. Es geht auch viel um die Verwendung für wissenschaftliche Zwecke, Radioprogramme in Kneipen u.s.w.. Für Journalisten führt die jährliche Meldung der Veröffentlichungen nach einem gewissen bürokratischen Aufwand zu einem schönen, verdienten Weihnachtsgeld.
Mein Vorschlag wäre, dass die Beteiligten die Diskussion über eine Suchmaschinenabgabe wg. Zweitverwertung unter dem Dach der in solchen Dingen erfahrenen VG Wort führen. Das bringt der VG Wort auch ein bisschen frischen Wind und objektiviert die Diskussion sicherlich sehr.
Aktualisierung: Lest bitte den Kommentar von Frank, so neu ist das nämlich gar nicht.
Und ich bin stolz, dass ich in den Zeilen hier tatsächlich KEINE Meinung zum Ausdruck gebracht habe.
...