Webstandards: Missionierende Webkrauts

 Von Eric Kubitz, gespeichert in Projekte 

Mit zu wenig Selbstbewußtsein haben die Webkrauts kein Problem: “Wir bringen das Web einen Schritt weiter!” schließen sie ihr Mission Statement. Mmmh, wenn man nur auf sie hören würde.

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Was die derzeit 73 Mitglieder genau machen, wer das ist und wie sie helfen, lest ihr am besten auf ihrer Seite. Ich möchte hier aber mal darauf hinweisen, dass ich ihre Idee, Webstandards auch im deutschen Raum stärker zur Geltung zu bringen, für gut und extrem wichtig halte.

Warum? Weil wir uns damit das Leben leichter machen. Wer heutzutage mit einem vernünftigen Stylesheet (CSS) arbeitet und nicht Tabellen mehr oder weniger korrekt ineinander schachtelt (“Hauptsache, sieht bei den wichtigsten Browser gut aus”) wird auch noch in einem halben Jahr verstehen, was er da programmiert hat und daran Änderungen machen können. Ebenso auch sein Kollege, der möglicherweise ein Projekt übernehmen muss. Und, ja auch das: Wer seine Seite W3C-konform baut, hat tatsächlich gute Chancen vom Google-Bot mehr gemocht zu werden als der Kollege nebendran, bei dem der Bandwurmcode eher “flexibel” ist.

Webstandards einzuhalten ist nicht die Forderung von staubtrockenen Nerds, die diese Standards geschrieben haben und sich wichtig machen möchten. Sondern von erfahrenen Projektmitarbeitern, die mal versucht haben, eine Kraut-und-Rüben-Webseite weiter zu entwickeln. Außerdem spart das den Kunden und Websitebetreibern eine Menge Geld.

Das wollte ich jetzt mal sagen.

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