Note: Das hier ist kein Blog sondern der digitale Notizblock von Eric Kubitz. Ich schreibe hier über die Dinge, die mich als Internet-Berater, Webcoach und Internet-Besucher beschäftigen und die ich mir für die spätere Arbeit merken möchte. Los geht's:

Web 2.0 goes Looping…

Wenn ich hier einen Blogeintrag schreibe, dann erscheint der auch bei facebook, Twitter, FriendFeed, jetzt auch auf lifestream.fm und auf wahrscheinlich 254 weiteren Newscommunities, Bookmarkdiensten, Aggregatoren und Feed-Dingens die ich mal ausprobiert habe. Das macht zwar keinen Sinn, geht aber.

Gerade stelle ich mir die Frage, ob man nicht durch den Einbau verschiedener Widgets in die Randspalte auf kubitz.net all die Statusmeldungen dieser Dienste gleich wieder hier veröffentlichen könnte. Das müsste doch eigentlich gehen, gibt es doch sicher solche Widgets. Interessant ist dabei ja auch, dass z.B. bei Lifestream.fm jetzt auch meine Facebook und meine Xing-Statusmeldungen angezeigt werden. Mit einem geeigneten Widgets könnte ich dann also hier die Statusmeldungen von mir auf den Communities veröffentlichen. Man könnte also hier lesen, was ich dort denke.

Das wird nicht ganz einfach sein, das alles. Aber wenn all diese Widgets mal vernünftig laufen und dadurch auf meinem Blog alle Statusmeldungen über die Beiträge auf meinem Blog erscheinen und die einzelnen Dienste all meine Meinungen und Einträge auf den anderen Webseiten darstellen … tja, dann könnte ich doch diese Widgets hier ganz vorsichtig aus der Randspalte meines Blogs in die Contentspalte schieben. Also ganz vorsichtig. So, dass aus deren Inhalt eigene Beiträge hier auf kubitz.net werden. Mensch, das müsste doch auch funktionieren, oder?

Das wäre doch super. Denn dann kann das ganze System auch ohne mich funktionieren. Je nach Zeitversetzung werden sich alle meine Statusmeldungen, Blogeinträge und Kommentare gegenseitig aktualisieren und in Schwung halten. Facebook zeigt meine Xing-Meldung und macht daraus einen Eintrag bei FriendFeed der hier als Beitrag erst angezeigt und dann bei Mister Wong verlinkt und dadurch in Lifestream.fm erscheint. Vermutlich muss man nur aufpassen, dass das nicht zu einem Loop wird, der sich selbst beschleunigt. Das wäre schlecht.

Aber da sich all die Dienste und Blogs ja selber gegenseitig abfragen, bräuchte nicht mal mehr Leser hier oder sonstwo. Es würde alles so funktionieren. Sogar ganz ohne Google…

Lifestream.fm: Codes für Beta-Test

Schöne Web 2.0-PR: Das Team von Mister Wong hat ja lifestream.fm gekauft und startet jetzt einen geschlossenen Beta-Test. Darin eine Menge Features und Services, die auch für deutsche User passen könnten - und gewohnt offen.

Um fachkundige Beta-Tester zu engagieren, haben sie die Blog-Szene mit Zugangscodes versorgt - darunter auch meinen unscheinbaren Nicht-Blog. Wer also einen der noch übrigen Codes haben möchte, schreibt mir das in den Kommentar. Bitte verzeiht, wenn es ein bisschen dauert bis ich antworte - bin grad viel unterwegs.

Jim Morrison lebt? Na klar!

Ja, logisch: “The Doors”-Keyboarder Ray Manzarek hat dem Spiegel verraten, dass Jim Morrison 1971 seinen Tod nur vorgetäuscht hat und jetzt unerkannt auf den Seychellen wohnt.

O.k., das mit den Seychellen wusste ich nicht. Aber wer hat daran gezweifelt, dass Jim Morrison noch lebt? Also ich nicht…

Da fällt mir ein: Wer hat eigentlich die Leiche von Elvis gesehen??????

iPhone + Notebook: Zurück ins Neandertal…

Mein iPhone ist noch nicht mal da - und ich ärgere mich schon darüber. Worüber ich niemals nachgedacht habe weil das für mich einfach dazu gehört wie ein Adressbuch: die Modemfunktion des iPhones für ein Notebook. Und genau die fehlt. Mit anderen Worten: Während ich seit x Jahren mein Noteoobk (egal ob Dell oder MacBook) einfach per Bluetooth via Handy ins Internet verbinde wird damit mit dem Eintreffen meines iPhones Schluss sein.

Das iPhone kann - natürlich - ins Internet und es kann auch mit meinem Notebook reden. Aber sich als Modem-Diener dazwischen zu schalten, dafür ist das edle Teil offenbar zu stolz. Ich kann es nicht fassen.

Die einzige Lösung: Ich kann mir eine zweite SIM-Karte bei T-Mobile holen (30 €) und diese in ein USB-UMTS-Stick (ab 180 €) stopfen und damit dann surfen. Unfassbar. Das erinnert mich alles an alte Zeiten, als UMTS noch versteigert wurde und ich mit einem Modem in der Notebooktasche herumreisen musste.

Es gibt zwar einen Workaround - aber das ist mir dann doch zu heikel…

Was ist ein (guter) SEO? Und ist das überhaupt erlaubt?

Google muss das ja wissen: In diesem Artikel beschreibt Google ganz offiziell, woran man einen guten (also suchmaschinenfreundlichen) von einem bösen (also suchmaschinenUNfreundlichen) SEO unterscheiden kann. Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Google-Optimierer zu engagieren sollte das unbedingt vorher durchgelesen haben.

Bemerkenswert ist aber auch: Damit zeigen die Suchmaschinenbetreiber ganz deutlich, dass sie eigentlich gar nichts dagegen haben, wenn Webseitenbetreiber Agenturen beschäftigen die ihren Content in den Suchergebnissen möglichst weit nach oben bringen. Warum auch? Denn die nachhaltigsten Optimierungsmaßnahmen zielen auf eine klare Seitenstruktur, sauber programmierte Webseiten und guten, einzigartigen Inhalt. Wer sollte dagegen etwas haben?

Außer möglicherweise SZ.de-Chef Hans-Jürgen Jakobs, der ja hinter SEO “journalistische Wettbewerbsverzerrung” vermutet und die oberen Ergebnissplätze lieber eBay und anderen Shoppingportalen überlassen möchte. Aber vielleicht wurde Jakobs auch einfach falsch verstanden - denn er ist ja vermutlich ein kluger Mann und eine Offenlegung der Google-Optimierung ist erstens unmöglich und zweitens ziemlich absurd. Oder kennt ihr einen Chefredakteur, der seiner Konkurrenz verraten würde, mit welchen Titelzeilen und welcher Bildauswahl er Auflage im Kiosk machen möchte? Ich jedenfalls nicht.

Tools für die Content-Arbeit

Wundert euch nicht, hier kommen für eine Schulung einige Tools, die für eine Schulung benötigt werden. Vieleicht sind sie ja ach für euch nützlich.

  • http://www.copyscape.com/
  • http://wortschatz.uni-leipzig.de/
  • http://wortschatz.uni-leipzig.de/
  • https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal
  • http://www.alexa.com/
  • http://www.touchgraph.com/index.html
  • http://www.google.de/trends

Google-Abfragen:

  • “site:Domain”
  • “link:Domain”
  • “cache:Domain”

Statistiken für alle!

Schon vor einigen Tagen hat Spiegel online vermeldet, dass unter Spiegel Wissen nun auch Statistiken zu finden sind. Fein. Schaut man sich das mal genauer an, wird es noch viel feiner. Denn dahinter steckt Statista ein Webdienst, der sich zum Ziel gemacht hat: “Wir wollen alle Statistiken zum Menschen bündeln und mit wenigen Mausklicks zugänglich machen.” Ein hoher Anspruch - aber ja, wir werden sehen.

Jedenfalls gefällt mir dieser Dienst - zumal die Statistiken darauf auch auf die eigene Seite oder den eigenen Blog entführt werden dürfen. Hier ein Beispiel, mit dem ich zeigen will, dass Benzin immer noch zu billig ist… ;-)

Selbstverständlich ist das eine wirklich schöne Möglichkeit, eigenen Content auf der Seite aufzubauen denn die Statistiken von Statista sind wirklich gut sortiert und sehen ansprechend auf. Außerdem bietet der Statistik-Anbieter auch einen Backlink auf den ver-statistikten Beitrag an (hierzu den Link unter dem Codeschnipsel anklicken und das Formular ausfüllen). Ich werde mal prüfen, ob der sich lohnt…

-> Ergänzung: Der Link auf dieses Posting wurde von mir beantragt ist aber auch heute (5. Juli) noch nicht online. Schade!

Und noch ein kleiner Praxistipp: Statista verwendet IFrames und da kann Wordpress auch mal zicken. Wenn die Einbindung nicht einfach über die HTML-Ansicht des Editors funktioniert, müsst ihr halt beim Benutzer den WYSIWYG-Modus ausschalten bis der Beitrag fertig ist. Dann funzt das…