Google-Pages: Webspace für Gmailer
Google geht - wen wundert’s - unter die Webhoster. War eigentlich höchste Zeit. Schick allerdings, wie das realisiert wurde: Mal wieder extrem einfach zu bedienen - aber mit allen notwendigen Freiheiten.
Mit einigen recht geschmackvollen Templates startet der Einsteiger bei Google Pages in kurzer Zeit und mit wenig technischen Know How. Die Profis können direkt im HTML-Code herumfummeln und haben auf diese Weise alle Möglichkeiten.
Voraussetzung für eine Google-Page ist ein Gmail-Konto zu dem hierzulande eine Einladung notwendig ist (Wer noch kein Konto hat, kann von mir eine Einladung bekommen. Mail genügt). Ein negativer Eindruck: Ziemlich naiv geht Google mit der URL der Page um: Der wird aus dem Gmail-Namen und "googlepages.com" zusammengebaut. Ergo lässt sich auch die Gmail-Adresse sofort rückfolgern. Ein gefundenes Fressen für Spammer. Einziger Schutz: Wer ein Gmail-Konto für die Mail hat, kann sich ein zweites eröffnen und damit einen passenden Pages-Namen generieren.
Wie es damit weiter gehen wird, lässt sich schnell zusammenfantasieren: AdSense-Anzeigen werden per Knopfdruck integrierbar sein, Google-Videos natürlich auch, dann ein kleines Geo-Targeting der aktuellen Besucher über Maps und schließlich eine Einbindung von Google-Base-Angebote. Was noch? Wir können gespannt sein.
Ach ja: Warum habe ich diesen Beitrag in die Kategorie Web 2.0 gepackt? Wo ist das "kollaborierende Element" in den Pages? Na ja, "Myspace" ist ja wohl der meist genannte "Web 2.0"-Dienst im vergangenen Jahr. Ich glaube, Google Pages ist die direkte Konkurrenz..


Was können wir Projektmanager vom "Extreme Programming" lernen? Ich glaube eine ganze Menge - denn "XP" ist eine moderne und erfolgsorientierte Methode, deren Regeln gerde durch ihre Klarheit auch in andere Bereiche übertragbar sind. 
Nun, Yahoo-Radio ist eine gute Idee - aber erstens ärgert mich die Nicht-Unterstützung von Firefox, zweitens kann ich nicht den ganzen Tag lang lila Browserfenster auf meinem Desktop ertragen und drittens habe ich es versucht und nach drei Stunden Bewerten von irgendwelchen Songs habe ich kapituliert.
Viiiieeeeel eleganter (auch farblich) ist dagegen 
Es gibt eine “Intelligenz der Masse”, das steht fest. Als 1968 die USS Scorpion auf dem Grund des Atlantiks verschwand, stocherten die Bergungsschiffe zunächst erfolglos in einem riesigen Seegebiet. Den Durchbruch brachte der Aufruf an viele Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, augrund der spärlich vorliegenden Informationen einen Tipp über den Verbleib des Bootes abzugeben. Der Mittelwert der abgegebenen Ergebnisse lag nur 200 Meter naben der Stelle, wo das U-Boot gefunden wurde. Zauberei?