“If this then that”, kurz ifttt.com ist eine feine Sache. Weniger für alle, die noch mit dem Füller schreiben, aber mehr für die, die bloggen, dropboxen, evernoten, twittern u.s.w.. Das Startup aus San Francisco nimmt uns Nerds eine Menge Arbeit ab, versprochen.

Zunächst ein Hallejuljah an den Screendsigner von ifttt, denn er hat die ganz großen Buchstaben ausgepackt – die kann ich sogar ohne Brille lesen:

Einfach übersichtlich und macht genau, was es soll: ifttt

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Achtung: Werbung auf Social Media!

Seltsamer Titel: “Halbzeitbilanz – was muss Social Media jetzt leisten?” Denn schließlich gehört zu einer Halbzeit auch ein Ende, aber das ist für Social Media eigentlich nicht in Sicht. Oder? Egal, es geht hier um den CMO-Circle 2011 der FTD am 17. November 2011 in München.

Weil ich wie immer mit offenem Visier arbeite, zunächst den Disclaimer: Die für die Social Media Arbeiten für den FTD-Kongress zuständige Firma Faktor3 hat mich gefragt, ob ich nicht ein bisschen Werbung für den CMO-Circle mache – dann bekäme ich auch eine Gastkarte. Na klar: Ich will da hin. Auch, wenn ich an der dem CMO Circle nicht alles so supertoll finde, wie das die FTD und Faktor3 gerne hätten…

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Irgendwo in China

September 5, 2011


“Wir müssen weg.” Fu Xing holte tief Luft. Sein Gesicht war vor Anstrengung rot, Schweiß ran aus den kurz geschorenen Haaren und tropfte vom Kinn auf die Pflastersteine. Gehetzt blickte er auf den Pfad den er soeben herauf gestolpert war. Ein schmaler Weg entlang der malerischen Wälder und Reisfelder der sich zu Yaos abgeschiedener Holzhütte schlängelte. “Am besten sofort aber ich weiß nicht wohin.”

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Muss man wirklich ein Buch über Commodore-64-Fanboys und alte Hacker lesen? Wozu soll es gut sein zu erfahren, wie sich die US-Computerszene im Vergleich zum deutschen Chaos Computer Club verhalten hat? Wie es “damals” war, als man noch per Modem Zugang zu  selbstgebastelten Computernetzen hatte und Computer-Freaks kifften statt zu twittern? Alte Geschichten das alles in “Nerd Attack” von Christian Stöcker. Oder?

Meine digitale Welt begann NICHT mit dem Commodore 64 und als sich die Grünen Anfang der 80er Jahre weigerten, vernetzte Computer auf ihren Schreibtischen zu haben, fand ich das klug. Beruflich wollte ich jedenfalls nichts mit diesem Zeug zu tun haben, den ganzen theoretischen Überbau über die digitale Zukunft  fand ich wirr und gegen die Volkszählung ging ich sogar auf die Straße.

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Ein Google-Irrweg: Fast Flip sollte das Internet "magazinger" machen...

Ich bin ein “Erst-mal-anmelden”-Typ und probiere alles aus, was halbwegs interessant erscheint. Deshalb bekomme ich derzeit ständig Post von Google. Irgend eine API wird hier eingestellt, irgend ein Dienst dort vom Netz genommen. Heute erschien auf dem offiziellen Google-Blog eine Liste von Diensten und Experimenten, die Google in den nächsten Tagen und Wochen der Web-Geschichte überantworten wird. Darunter bei der Einführung heiß diskutierte Funktionen wie das Sitewiki (so etwas wie eine Kommentarfunktion über Webseiten) und völlig unbekannt gebliebene Dienste wie Fast Flip.

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… wir speichern das

September 2, 2011

Los! Mal ein bisschen politische Mitbeteiligung. Nicht nur klug daher reden, bitte. Und damit das  nicht zum Kulturschock wird, habe ich für euch eine hübsche kleine Sache ausgesucht, die eigentlich jeder in dieser digitalen Zwischenwelt gut finden könnte:

Es geht um die die Kampangne des AK Vorrat für eine Petetition gegen Vorratsdatenspeicherung. Verwirrt? Ich erkläre das ganz kurz:

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AL Vorrat) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Menschen, die sich sich gegen zuviel Überwachung im Allgemeinen und gegen die komplette Protokollierung von Telekommunikation (und anderer Verhaltensdaten) im Besonderen einsetzt. Obacht! Hierbei geht es weniger um die Datensammelwut von Google & Co sondern mehr um die staatliche Sammelleidenschaft. Die Mitglieder des AK Vorrat sind eine wirklich breite Koalition von klugen Menschen, die sich im Rahmen dieses “AK” auf das Ziel einigen können, dass Voratsdatenspeicherung eine verdammt schlechte Idee ist. [weiter…]

Japan rechnet mit Kosten von 200 Milliarden Euro für den Wiederaufbau nach der Fukushima-Katastrophe. Zuvor ist ein Atomkraftwerk havariert, viele Menschen sind gestorben, tausende sind verstrahlt und werden sterben und ein ganzer Landstrich ist unbewohnbar geworden.

Griechenland soll mit fast 200 Milliarden Euro gerettet werden. Zuvor ist aus einer historischen Hochkultur ein finanzieller Problemfall geworden. Gestorben ist zwar noch niemand. Aber immerhin zittert die Europäische Wirtschaftsunion. Viele Griechen finden, es würde aber sehr ungerecht gespart und demonstrieren.

In den vergangenen neun Tagen haben einige Menschen in Frankfurt 200 Milliarden Euro allein bei den 30 DAX-Unternehmen “vernichtet”. Die Kurse sind um ein Viertel gefallen. Viele Banker sind jetzt ärmer, einige vielleicht reicher. Die 30 DAX-Unternehmen arbeiten genauso weiter wie zuvor, das Thema ist seit neun Tagen der Aufmacher aller Nachrichten.

Laut UN sind für die Hilfe in Somalia 200 Millionen Euro nötig. Das ist ein Tausendstel von 200 Milliarden. 3,5 Millionen Menschen sind dort von Hunger bedroht. Täglich sterben tausende. Die Spendenbereitschaft der Menschen ist groß, die Hilfe läuft aber nur schleppend an.

Bislang hat Deutschland den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) mit 200 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein  Tausendstel von 200 Milliarden und wurde ab 2012 gestrichen, weil Entwicklungsminister Dirk Niebel die Effektivität des weltweit größten Fonds dieser Art bezweifelt.

Könnte mir das vielleicht mal jemand kurz erläutern? Das wäre nett…