Tja, und dort führt der Arzt 'ne Kamera rein...
Es kursieren ja so manche Gruselgeschichten über Magenspiegelungen im Web. Und weil wir Netzmenschen ja hin und wieder “Magen” haben, möchte ich diese entschärfen. Ich habe nämlich auch seit einigen Monaten Beschwerden – eine richtige Diagnose war nun unumgänglich.
Das Setting ist einfach zu bewerkstelligen: Bis zur Untersuchung an dem Tag nüchtern sein – und das bezieht sich nicht auf den Alkohol (auf den auch) sondern auf Essen und Trinken. Na gut, mein Termin war um 11 Uhr, da stellt sich langsam Hunger und Durst ein. Aber es gibt Schlimmeres.
Danach bequeme Seitenlage “links”, ein Piekser im linken Arm und nach wenigen Worten mit dem Arzt drückt er mir den flüssig gewordenen Stand moderner Medizin in den Arm. Das war’s. Nach einem erfrischenden Schlaf (ca. 5 Minuten) wird man wieder geweckt und in ein Wartezimmer geführt. (Hey, da gab es Kekse!)
Was bleibt? Ein bisschen Dödel im Kopf, aber auch keine (wie man in den Gruselgeschichte hin und wieder liest) Schmerzen in der Speisröhre. Blöd ist, dass man nach so einer Magenspiegelung sein Auto stehen lassen muss, hungrig und durstig muss man also heim laufen. Aber ein bisschen weniger Futter tut uns ja allen gut.
Meine Diagnose? Na ja, die geht euch jetzt nix an. Aber sie ist irgendwie beruhigend. Also macht euch keine Sorgen, wenn eurer Arzt eine Magenspiegelung wünscht. Sucht euch ‘nen guten Internisten (evtl. auf Jameda) aus, der das häufig macht. Und gut ist.
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