Okt
21
Glaubensfrage: Mac oder PC?
Von Elisabeth Matejka, gespeichert in Leben
Eric und ich sind ja überzeugte MacBook Pro Nutzer, auch wenn hierfür die eine oder andere Anschaffung immer mal wieder nötig wird. Aber am Ende sind wir dem Design und der Usability erlegen und mit Hingabe ausgeliefert. Hilft ja nix.
Aber nun steht eine Neuanschaffung in unserer Agentur an, ein Laptop muss her für unseren geschätzten neuen Mitarbeiter Martin. Und schon kann der Glaubenskrieg beginnen. Das Redaktionssystem einer Webseite, die wir gerade betreuen, läuft nur auf dem PC. Unsere Formulare, Präsentationen usw. sind mit iWorks erstellt und nur unzulänglich mit Office zu bearbeiten. Mac oder PC? Oder gar beides?
Das nenne ich mal eine Marketingstrategie. Im Grunde kommt es beiden Unternehmen zu Gute, wenn man für verschiedene Aufgaben beide Geräte anschaffen muss. Aber dieses Klagelied haben schon viele vor mir angestimmt. Es scheint das Prinzip des Wettbewerbs zu sein, den Kunden nicht rundum glücklich zu machen, sondern ihn immer mit ein paar Restbedürfnissen zurückzulassen.
Was sind nun also die Argumente, die uns hier weiterhelfen?
PC: günstige Hardware, teure Software
Mac: teure Hardware, günstige Software
PC: umständlich zu bedienen, aber mit fast allem und jedem kompatibel
Mac: geniale Bedienung, störrisch in der Kompatibilität
Aber ist es nicht eigentlich wie im echten Leben? Ich fürchte, wir werden keine echte Vernunftentscheidung treffen. Welcher Laptop macht uns am Ende auch noch ein bisschen glücklich? Durch seinen mit Lifestyle und Design aufgeladenen Mehrwert?
Es hilft ja nix.
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