Eric und ich sind ja überzeugte MacBook Pro Nutzer, auch wenn hierfür die eine oder andere Anschaffung immer mal wieder nötig wird. Aber am Ende sind wir dem Design und der Usability erlegen und mit Hingabe ausgeliefert. Hilft ja nix.
Aber nun steht eine Neuanschaffung in unserer Agentur an, ein Laptop muss her für unseren geschätzten neuen Mitarbeiter Martin. Und schon kann der Glaubenskrieg beginnen. Das Redaktionssystem einer Webseite, die wir gerade betreuen, läuft nur auf dem PC. Unsere Formulare, Präsentationen usw. sind mit iWorks erstellt und nur unzulänglich mit Office zu bearbeiten. Mac oder PC? Oder gar beides?
Das nenne ich mal eine Marketingstrategie. Im Grunde kommt es beiden Unternehmen zu Gute, wenn man für verschiedene Aufgaben beide Geräte anschaffen muss. Aber dieses Klagelied haben schon viele vor mir angestimmt. Es scheint das Prinzip des Wettbewerbs zu sein, den Kunden nicht rundum glücklich zu machen, sondern ihn immer mit ein paar Restbedürfnissen zurückzulassen.
Was sind nun also die Argumente, die uns hier weiterhelfen?
PC: günstige Hardware, teure Software
Mac: teure Hardware, günstige Software
PC: umständlich zu bedienen, aber mit fast allem und jedem kompatibel
Mac: geniale Bedienung, störrisch in der Kompatibilität
Aber ist es nicht eigentlich wie im echten Leben? Ich fürchte, wir werden keine echte Vernunftentscheidung treffen. Welcher Laptop macht uns am Ende auch noch ein bisschen glücklich? Durch seinen mit Lifestyle und Design aufgeladenen Mehrwert?
Es hilft ja nix.

{ 5 comments }
Ich habe mit beiden system längere Zeit gearbeitet, zu einem Mac würde ich nie wieder zurückkehren. Den PC finde ich einfacher zu bedienen mit einer weitaus besseren Usability als der Mac. Und ich kaufe weder einen Rechner/Laptop weil er schnike aussehen soll, sondern weil ich damit arbeiten will. Für mich ist das keine Glaubensfrage, sondern ganz klar unterm Strich bietet der PC einfach mehr.
Hallo Benno,
hach, da scheiden sich die Geister. Mir geht's genau anders herum. Für mich war der Mac “plug & play”, sofort kapiert, sofort drauflos gearbeitet. Ich glaube, da steckt jeweils eine andere Denke dahinter, und je nachdem wie man tickt, spricht einen das eine oder andere System mehr an. Tja, und schnieke will ich natürlich immer sein;-)) Ist aber eine Art Frauenkrankheit, der auch immer mehr Männer verfallen (DGM)
Wenn ich da auch noch was sagen darf: Ich habe 10 Jahre mit PC gearbeitet und habe mir dann mein MacBook Pro gekauft. Seit dem denke ich weitaus weniger über die Technik als über meine Arbeit nach weil's einfacher ist.
Das ist doch auch ganz praktisch
eric
Wie wärs denn mit einem Mac und Boot-Camp-Windows?
Ich stimme Benno zu. Nach 4 auferzwungenen (Geschäftsstelle) Jahren mit einem Apple Rechner bin ich froh in der Arbeit wieder bei Windows zu sein. Privat nutze ich ebenfalls Windows.
@Eric: Ich denke auch nicht eine Sekunde an die Technik. Mein Rechner (PC) läuft seit ca. 7 Jahren, das einzige was ich mal gewechselt habe war der DVD Brenner. Was manche Leute für tägliche Probleme mit ihren Rechnern habe (Mac und PC) kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
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