Bin ja kein Pfennigfuchser – aber dieser Unterschied bei den Datentarifen von Vodafone und T-Mobile ist schon krass. Aber zuerst das “Operative”:
Unabhängig von dem “Ursprungstarif” gibt es bei beiden Netzbetreibern die Möglichkeit, im Ausland (jedenfalls in den EU-Staaten, andere habe ich nicht erfragt) ohne Änderungen der Einstellungen am Notebook, Blackberry oder iPhone direkt online zu gehen. Es ist jeweils (wohl) auch egal, über welchen Netzbetreiber vor Ort man das tut – einfach Gerät an, mit dem Internet verbinden und surfen.
Kleine Bemerkung zwischendurch: Euch ist schon klar, dass dies teuer ist, gell? Doch dazu gleich.
Grundsätzlich gelten aber alle Flatrates und Volumentarife für die Datenverbindungen nicht. Sondern ein jeweils volumenbasierter Tarif von 19 Cent. Das heißt – jetzt Blackberry-, iPhone- und andere Pull- und Pusdienstnutzer aufgepasst: Jede Verbindung mit dem Internet kostet 19 Cent. Und wenn das Handy alle 10 Minuten schaut, ob es neue Mails gibt, kostet das jedes Mal 19 Cent. Das wäre nach meiner Rechnung knapp 30 Euro/Tag.
Zu einem Volumentarif gehört aber auch ein Volumen: Und das ist bei T-Mobile bei 100 KB, bei Vodafone bei 50 KB – also locker mal ein Unterschied von 100 Prozent! Wer alle 10 Minuten nach Mails schaut (und keine hat) wird eigentlich keinen Unterschied merken – denn das sind nur wenige KB die dafür nötig sind. Wer aber ein Dokument von 1 MB runter lädt ist bei T-Mobile mit etwa 1,90 Euro dabei, bei Vodafone zahlt er das Doppelte…
Mit anderen Worten: Meine Vodafone Datenkarte muss in Bad Tölz bleiben, während wir nach Frankreich und Italien reisen.
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