Google muss das ja wissen: In diesem Artikel beschreibt Google ganz offiziell, woran man einen guten (also suchmaschinenfreundlichen) von einem bösen (also suchmaschinenUNfreundlichen) SEO unterscheiden kann. Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Google-Optimierer zu engagieren sollte das unbedingt vorher durchgelesen haben.
Bemerkenswert ist aber auch: Damit zeigen die Suchmaschinenbetreiber ganz deutlich, dass sie eigentlich gar nichts dagegen haben, wenn Webseitenbetreiber Agenturen beschäftigen die ihren Content in den Suchergebnissen möglichst weit nach oben bringen. Warum auch? Denn die nachhaltigsten Optimierungsmaßnahmen zielen auf eine klare Seitenstruktur, sauber programmierte Webseiten und guten, einzigartigen Inhalt. Wer sollte dagegen etwas haben?
Außer möglicherweise SZ.de-Chef Hans-Jürgen Jakobs, der ja hinter SEO “journalistische Wettbewerbsverzerrung” vermutet und die oberen Ergebnissplätze lieber eBay und anderen Shoppingportalen überlassen möchte. Aber vielleicht wurde Jakobs auch einfach falsch verstanden – denn er ist ja vermutlich ein kluger Mann und eine Offenlegung der Google-Optimierung ist erstens unmöglich und zweitens ziemlich absurd. Oder kennt ihr einen Chefredakteur, der seiner Konkurrenz verraten würde, mit welchen Titelzeilen und welcher Bildauswahl er Auflage im Kiosk machen möchte? Ich jedenfalls nicht.
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