Viel zu tun: Datenschützer machen Google Analytics unter Auflagen legal

September 15, 2011

Uff! Das war langwierig und schwierig. Aber endlich, seit heute, geben die Hamburger Datenschützer günes Licht für den Einsatz von Google Analytics. Zwar unter Auflagen, aber immerhin. Allerdings kommt da eine Menge Arbeit auf Webseitenbetreiber zu….

Hier ein Beitrag von Timo Aden zum Thema, er ist Autor des Standardwerkes zum Thema Google Analytics. Ausschlag gegeben hat die Möglichkeit des Opt-Out für die User via Browser-Addon und die Möglichkeit für Seitenbetreiber, das Pixel im “anonymen Modus einzubauen.

Nun müssen die Webseitenbetreiber, die Google Analytics einsetzen, durch einige Ringe springen, um alles richtig zu machen. Welche Ringe das sind, wurde vom Hamburger Datenschützer als PDF veröffentlicht. Hier eine Zusammenfassung:

  • Webseitenbetreiber müssen mit Google einen Vertrag abschließen.
  • Es mus eine Datenschutzerkärung mit Widerspruchsmöglichkeit bestehen (hierfür hat Timo Aden einen Vorschlag gemacht). Darin sollte auch das Opt-Out-Plugin verlinkt sein.
  • Google Analytics muss “anonymisiert” eingebaut werden. Wie das geht, steht hier.
  • Alte Daten müssen gelöscht werden. Das geht lt. Datenschützer nur, indem das alte Profil gelöscht und ein neues eröffnet wird.

Puh, viel zu tun. Aber immerhin gibt es nun einen Weg. Allerdings dürfen wir nun auch davon ausgehen, dass dies nun auch ggf. überwacht wird (was zumindest hinsichtlich Datenschutzerklärung und und anonymes Pixel auch für Abmahnanwälte möglich ist).

Ich empfehle deshalb, mindestens diese beiden Punkte zu ändern. Ob ich selber hier meine alten Daten lösche… Mal sehen.

Eric Kubitz ist auch auf Google+ und Twitter Twitter.

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