Persönliches Reputationmangement via Google Profile?

by Eric Kubitz on April 22, 2009

in Internet

In einem offiziellen Blogpost beschreibt ein Googler zwischen den Zeilen, was die Suchmaschine irgendwann für uns – neben der wichtigsten Informationsquelle – sein möchte: Visitenkarte und Reputationsmanagement.

Der Softwareentwicker

Mit anderen Worten ganz einfach: “Leute füllt eure Profile sauber und schön aus, da diese irgendwann das sein werden, was die Leute über euch finden.” Hier kommen dann alle Links zu meinen Twitter-, Facebook- und Sonstwie-Profilen drauf. Ich dokumentiere mein Leben, steche eine Stecknadel in Googles Maps und irgendwann kann ich hier auch meine Picassa-Bilder einblenden. Dann ist zwar Google nicht gleich Facebook (der Zug dürfte abgefahren sein) aber die Suchmaschine ist noch wichtiger für alle geworden, weil sie so zum Aggregator aller Netzwerke wird. Am Ende wird der Google Profile Datensatz auch syndizierbar werden und ich brauche nur noch hier meine Daten zu ändern um einen neuen Wohnort überall zu publizieren. Alles ganz easy, alles mit nützlichem Ziel – aber irgendwie beängstigend. Oder?

Technisch gesehen, eine clevere Lösung. Aber ich muss schon sagen, dass mir das Unbehangen verursacht: Weil alle Menschen auf Google suchen, bietet mir Google an, mich so darzustellen wie ich möchte und schmeißt dafür auch die Suchergebnisse um. Für manche wird das auch ein bisschen nach digitaler Monopolisierung muffeln…

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