Nervt und macht mich nervös: “Mail delivery failed”
geht mir soooooo auf die Nerven: Allein heute Morgen (nd wir haben 7.30 Uhr) hatte ich schon knapp zehn Mitteilungen von fremden Servern, dass meine Mails nicht zugestellt werden können.

Woher kommt das? Die bekloppten Spamer verschicken ihre bekloppten Spam-Mails immer häufiger mit der Absenderadressen von irgendwem. Zum Beispiel von mir. Als Namen nehmen sie eine beliebige Zeichenkombination und hängen “@ kubitz.net” (oder deine Domain) dran. Und los geht’s in Hundertausende Postfächer.
Warum machen die das denn so? Weil viele Postfächer Spamfilter haben die bisherigen Absender-Domains der Spamer erkennen und rausfiltern. Und wenn unsere Adressen dort stehen, dann ist die Chance größer, dass die Mail durch geht.
Das Problem haben wir dann im Postfach: Erstens bekommen wir eine ganze Menge Mails, die der Spamfilter sich nicht holen kann - eben diese “Mail delivery failed”. Denn darin steht vor allem Fehlercode und es ist ja im Grunde sinnvoll, dass uns die Mitteilung erreicht, wenn eine versendete Mail nicht zugestellt werden kann. Das andere, viel größere Problem sehe ich aber darin, dass das ich meinen Namen nicht als Absender von Spam sehen will (da kriege ich echt Pickel) und ich zweitens Angst habe, dass der eine oder andere Spamfilter dann auch auf meinen Namen reagiert und meine Mails gar nicht mehr ausgeliefert werden - auch wenn ich sie persönlich geschrieben habe. Das wäre so richtig schlecht.
Was tun? Eigentlich nicht viel. Oder fällt euch was ein?
Man kann eigentlich nur versuchen, seine E-Mail-Adresse nicht mehr im Internet zu verwenden, nicht mehr auf die Webseite schreiben und sich auch nirgends mehr anzumelden. Aber macht das Sinn?

3 Responses to “Nervt und macht mich nervös: “Mail delivery failed””
By Sebastian on Dez 27, 2006
ich bekomm auf der arbeit mehrere tausend davon in der woche! Abnormal und zum kotzen sag ich nur! Ich filtere diese Mails umgehend in einen Ordner weg. Ich glaube die obersten Stellen von Mail-versand im Netz haben sich schon mit dieser Problematik auseinander gesetzt (Explizit: delivered Mails)! Lösungsvorschlag weiß ich nicht mehr. Gab es einen? Ich kanns mir nicht vorstellen!
Ich bin mal gespannt wie sich der Spam entwickelt. Noch nie gab es zu Weihnachten so viel und guten Spam! Ob nun Blog, Foren oder Mail Spam! Es muss ich einiges bewegen in den nächsten Monaten um den Jungs das Handwerk zu legen. Ansonsten sehen wir demnächst in den Stellenanzeigen: Gesucht: Professioneller Spamer zu sofort. Bitte müllen Sie das Internet zu! Wir bezahlen Sie auch noch dafür!
Ein leicht erregter
Sebastian
By eric kubitz on Dez 27, 2006
Und wir hier in Deutschland machen uns darüber Gedanken, ob überhaupt das Duble-Opt-In-Verfahren nicht auch Spam ist, weil doch eine E-Mail bestätigt werden muss. Und es könnte ja theoretisch sein, dass jemand anderes die Mail-Adresse eingegeben hat.
Und was war da noch am Wochenende? Da wurde doch ein Journalist des Spams bezichtigt, weil er seine Recherchen per E-Mail gemacht hat.
Während sich also hier die Gerichte intensiv mit solch theoretischen Möglichkeiten beschäftigen (müssen), ballern uns die Spamer mit diesem Sch… zu.
Was ich bei all dem nicht verstehe: Das kann sich doch nicht lohnen. Ich meine, wer ist denn derart bescheuert, dass er auf so idiotische Mails reagiert?
Ich verstehe das nicht.
By Nicolas Kübler on Dez 28, 2006
naja man kann zum Kontakt ein Kontaktformular nutzen und dann eben durch Verifizierung die E-Mail herausrücken. Viele zeigen ihre E-Mail auch als Bild an und bauen noch Störeffekte mit ein.
Damit E-Mails nicht im Namen anderer Server versendet werden können. Muss der Zielserver die IP mit der Adresse vergleichen. So würde er sehen, dass die IP des Spamers nicht zur IP von kubitz.net passt und somit die E-Mail abweisen. Man könnte auch einen Mechanismus einbauen, dass der Zielserver dann kubitz.net fragt, ob die IP ein rechtmäßiger Vertreter ist. Zusätzlich noch eine Art Schutz, dass sich ein Mailserver merkt welche E-Mails an wen gesendet wurden und wenn dann ein “mail delivery failed” erscheint, dann wird überprüft, ob der Empfänger wirklich in der Liste ist. Falls nicht, dann gleich als möglichen Spam einordnen. Dieses “mail delivery failed” kommt doch sogar vom eignen Mailserver, man müsste jetzt eigentlich nur abfragen, welcher Server das sendet und falls das nicht der eigene Mailserver ist, dann ist das in der Regel Spam. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Outlook + Exchange 2007 viele dieser Möglichkeiten implementiert haben, da Bill Gates vor 2 Jahren sehr viel über Spam Protection geredet hatte.