Wie schon vor den 100 Tagen angekündigt, hatte ich tatsächlich nicht ausreichend Zeit, um den Blog von Kai Diekmann zu verfolgen. Der Mann ist zwar Chefdenker der größten deutschen Tageszeitung, aber man kann einfach nicht alles lesen… Doch neulich, kurz vor seinem Ende, habe ich den Kaidiekmannblog mal durchgeblättert – und war erleichtert, dass ich meine knappe Aufmerksamszeit in den vergangenen Monaten anderswo investiert habe.
Doch jetzt findet man dort dieses Denkmal:

Mich macht das – ehrlich gesagt – etwas nervös. Wie gesagt, der Mann ist der Chefredakteur der am häufigsten in Deutschland gelesenen Tageszeitung.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er das witzig findet, oder ob er in einer Welt gefangen ist, in der Chefredakteure so etwas tun.
Na ja, das Problem ist doch, dass die Meinungsbildung in Deutschland immer noch zu großen Teilen über Presse-Erzeugnisse des Springer-Verlags gemacht wird. Und dieser Verlag bezahlt Kai Diekmann für diese digitale Freak-Show.
Das ist meiner Ansicht nach eine ungünstige Entwicklung…
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{ 1 comment }
Ist das vielleicht ne digitale Retourkutsche auf die Penis-Plastik von Peter Lenk an der taz Redaktionsfassade in Berlin (“Satire darf alles”)?
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