“If this then that”, kurz ifttt.com ist eine feine Sache. Weniger für alle, die noch mit dem Füller schreiben, aber mehr für die, die bloggen, dropboxen, evernoten, twittern u.s.w.. Das Startup aus San Francisco nimmt uns Nerds eine Menge Arbeit ab, versprochen.
Zunächst ein Hallejuljah an den Screendsigner von ifttt, denn er hat die ganz großen Buchstaben ausgepackt – die kann ich sogar ohne Brille lesen:

Einfach übersichtlich und macht genau, was es soll: ifttt
iftt.com: Ein Dienst, sie alle zu verbinden
Also, worum geht es genau? Wenn ich etwa einen Blogbeitrag auf xy.de geschrieben habe, möchte ich ja, dass der auch auf der dazu gehörigen Facebook-Page und in Twitter erscheint. Ja, dafür gibt es schon spezielle Dienste – aber die sind alle nicht so einfach wie ifttt.
Außerdem können diese Dienst nicht die vielen anderen Dinge die ifttt kann. Denn es gibt fast zahllose Tasks, die man dem Dienst überlassen kann – von denen man teilweise noch gar nicht wusste, dass man sie möchte. So kann ifttt zum Beispiel kann jedes auf Instagram veröffentliches Bild in der Dropbox gespeichert werden. Oder es werden Mail-Alerts ausgelöst, wenn in einem der 30 so genannten “Channels” etwas passiert.
Oder ich kann – und das ist wirklich großartig – die Postings eines Blogs in mein Evernote übernehmen bzw. E-Mails in die Evernote-Speichercloud übernehmen. Oder – wenn ich das richtig gesehen habe – auch bestimmte Aktienkurse bestimmte Aktionen (etwa Mail “kaufen, kaufen, kaufen”) auslösen lassen.
Ein bisschen Beschäftigung wird voraus gesetzt. Aber nur ein bisschen.
Und, ja: Man muss ifttt zunächst mal konfigurieren und die Verbindungen zu den Channels herstellen. Aber es ist verblüffend zu sehen, wie einfach, intuitiv und spielerisch das passiert. Auch hier nochmal ein großes Kompliment an den Screendesigner.
ifttt scheint jetzt frei verfügbar zu sein, ich habe sofort einen Zugang bekommen. Doch ich habe auch die Info gefunden, dass ich noch 5 Einladungen habe. Also falls sich jemand nicht anmelden kann, ich kann helfen.