Hardware fürs Home-Office: Sony Cybershot DSC-T100

by Eric Kubitz on Juni 16, 2007

in Internet

Jetzt muss ich etwas aufholen in meiner Serie über meine Technik @ Home-Office. Zu den zwei letzten Anschaffungen gehört eine Digicam – und zwar die Sony Cybershot DSC-T100. Warum? Weil ich eine gebraucht habe und weil sie sich im privaten Test gegen die Pananonic Lumix DMC-FX30 durchgesetzt hat. Hier erstmal ein selbstreferenzierendes Bild:

cybershot

Auswahl: Warum hat sich die Cybershot gegen die Lumix durchgesetzt? Auf den ersten Blick hatte Sony bei mir schlechte Karten. Denn sie ist etwas größer, wirkte irgendwe zerbrechlicher und hat kein ausfahrendes Objektiv – deshalb hatte ich kein Vertrauen in die kommende Qualität der Bilder.

Aber: Wer die Cybershot in die Hand nimmt, kann es sofort bedienen. Soweit das mit einer komplexen Digicam überhaupt geht, ist das Menü echt verständlich, fand ich jedenfalls. Die Panasonic hatte ein dickeres Handbuch dabei, was man aber auch brauchte. Ein echter Vorteil der Sony ist das sensationell große Display, hier kann man auch bei Tageslicht hübsch Bilder vorzeigen – zumal der Blickwinkel sehr breit ist.

Noch ein Punkt für die Cybershot war die Qualität der Bilder. Wir hatten beide Kameras zum Test und meine Frau, die eine Fotoschule betreibt und es also wissen muss, hat ganz klar der Sony den Qualitäts-Vorteilspunkt gegeben. So stand eigentlich nur noch die Brennweite zur Diskussion: Die Panasonic hat ein starkes Weitwinkel, die Sony ein 8,5-fach Zoom (Brennweite von fast 200) und ein Makroprogramm. Irgendwie erschien mir das Ranzoomen sinnvoller – und damit war der Fall klar.

Praxis: Das Teil ist echt genial. Ja, die Cybershot ist etwas groß (etwa wie eine Zigarettenschachtel) – aber dafür kann man sie auch gut bedienen. Alles lässt sich intuitiv entdecken – selbst den ersten kleinen Video hatte ich schnell gedreht. Meine Kinder haben also auch Spaß damit. Die Szenenwahl (ein anderes Wort für Programmevorwahl) gibt genug Auswahl für Nachfotos, Naturaufnahmen, Sportbilder u.s.w..

Nachteil: Mir fehlt ein wenig die Transparenz. Leider macht die Kamera oft Dinge ohne sie zu kommentieren, so kann ich im Makromodus nicht zoomen, bekomme das aber nicht gesagt. Aber mit ein wenig Herumspielen bekommt man wirklich gute Ergebnisse. Die sind mit 8 Magapixel auch definitv groß genug für alle Anwendungen. Wirklich große Ausdrucke kann man natürlich nicht machen, weil bei diesen kleinen Kameras das Bildrauschen dann halt doch recht groß ist. Die Farben sind aber o.k. – und wenn man sich daran gewöhnt, eine vernünftige Szenenwahl zu nehmen, passt der Gesamteindruck des Bildes (für mich als Nicht-Fotoprofi ohnehin).

Schaut euch ein paar Bilder (ohne Nachbearbeitung) an:

dsc-t100

Was noch? Das Display ist ja groß genug zum Bilderherzeigen – logischerweise gibt es auch ein Programm für Diashows darauf. Das ist tatsächlich sehr witzig und kann sogar mit Musik unterlegt werden. Und: Man kann diese Diashows sogar auf dem Fernseher anzeigen. Das habe ich noch nicht probiert, schätze aber, dass so etwas bei Sony funktioniert.

Die Software, na ja. Die brauche ich aber eh nicht. Denn mit einer USB-Verbindung zum Rechner findet dieser ein neues Laufwerk und darauf die Fotos und Filme. Mit Picassa geht es dannweiter. Oder halt mit der mitgelieferten Software. Die zeigt alle Bilder auf dem Rechner in einem Kalender an und man kann damit auch alle Dateien grundlegend bearbeiten. Ist ganz o.k. aber lange nicht so intuitiv wie Picassa von Google. Und wenn man vernünftige Bilder für die Webseite oder für Kunden bearbeiten möchte, muss man eh zu einem richtigen Programm greifen… Aber die Bilderübersicht ist schon gut:

sony

Was fehlt: Nun, das ist meine erste gute Digicam. Mir sind gleich ein paar Dinge eingefallen, die man machen könnte.

  • Erstens fehlt mir eine Hülle für die Kamera. Bei einem so teuren Teil dürfte doch ein kleines Schutzhüllchen dabei sein, oder?
  • Außerdem sollte sich die Kamera auch über den USB-Stick aufladen lassen. Das ist bei Handys, PDAs & Co möglich – und spart im Urlaub oder auf Geschäftsreise ein Ladegerät.
  • Und dann kam ich auf die Idee, die Kamera gleich mit einem kleinen Fotobrowser auszustatten. Denn da ich die Cybershot DSC-T100 ja per USB mit dem Notebook verbinde und dann auf den Speicher zugreifen kann, wäre es doch schön, wenn die Software (evtl. in einer abgespeckten Java-Version oder mit einem Progamm wie Picassa oder Irfan View) dort ausführbar vorhanden ist. So ähnlich wie der Firefox für den USB-Stick. Ich hätte dann für jeden Rechner unterwegs meine Umgebung dabei – ohne jeweils etwas installieren zu müssen. Hallo Produktmanager! Das wäre doch was, oder? Würde ich sogar Geld dafür zahlen…

Fazit: Was soll ich noch sagen? Ich bin superzufrieden über diese Entscheidung und quäle nun meine Kunden und die Teams mit hochauflösenden Bildern der Flipcharts sowie mit Team-Fotos. Jetzt macht das Fotografieren Spaß. Den Film-Modus habe ich noch nicht so richtig für mich entdeckt – aber das kommt möglicherweise auch noch.

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{ 2 comments }

Nicolas Kübler Juni 19, 2007 um 8:10 am

Kameras sind schon toll, ich kaufte mir kurz vor Weihnachten eine recht teure Canon Ixus 900 Ti, aber die Investition lohnte sich sehr.
Man darf nur nicht anfangen von jedem Sch*** ein Bild zu machen, sonst hat man viele Dateien, die man sich nie mehr ansieht.

Maik Juli 4, 2007 um 9:26 pm

Habe mir heute auch sehr sehr viele Kameras angeschaut und mich letzendlich auch für die DSC T100 entschieden.
Die so hochgelobten Fuji Finepix modelle sind gegen die Sony einfach nur Müll.
Schaut Euch verschiedene Kameras an und probiert die Sony aus. Ihr werdet fasziniert sein, wie gut die ist. Das was die Kamera so gut macht ist der Bionx Chipsatz, der Stammt von Sony´s Top Spiegelreflex Kamera Alpha 100!
Und leistet sehr gute Arbeit in der T100!

Probiert die Kamera aus die spricht für sich!

gruß

Maik

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