Bücher funktionieren jedenfalls immer noch. Ich zum Beispiel kaue immer noch an Frank Schirrmachers “Payback”, darüber später mehr. Dazu, und zu Konstantin Neven DuMont und Kai Diekmann passt aber irgendwie, dass heute die Redaktion der netzeitung verabschiedet wurde:

In Zukunft schreibt hier ein DPA-Gerät, eine Suchmaschine und das ebenso automatisierte nachrichten.de. Alles keine sonderlich großen Erfolgsgeschichten – aber es geht in dieser Geschichte ja ums Sparen und nicht ums gewinnen. Oder?
Dazu passt übrigens dann auch, dass die netzeitung zum Verlerger-Konzern von Konstantin Neven DuMont gehört, der zwar seine Publikation offenbar lieber von Maschinen vollschreiben lässt – aber dafür höchstpersönlich dem Stefan Niggemeier seinen Blog zutextet. Hey, DIESE Geschichte klingt unfassbar bizzarr und ich will lieber gar nicht wissen, was alles dahinter steckt.
Jetzt stellt sich eigentlich nur noch die Frage, was eigentlich Kai Diekmann macht und ob bild.de auch bald nur noch automatisch befüllt wird, weil der Scheff die Bloggerei für sich enteckt hat.
Soll ich mich damit weiter beschäftigten? Ich stehe da vor einem Verteilungsproblem, wie es Schirrmacher in seinem Buch ausführlich beschreibt: Da draußen gibt es unglaublich viele Informationen die um meine Aufmerksamkeit kämpfen. Mmmh, ich denke aber, bloggende und kommentierende Verlagscheffes und Chefverleger gehören allerdings nicht zu meinem “Relevant Set”. Man kann sich ja nicht um alles kümmern
Dass mal wieder eine gute Webseite zu einer automatisierten Webseite wurde, ist allerdings tatsächlich interesessant…
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