Bildzeitung im Web 3D

 Von Eric Kubitz, gespeichert in Internet 

the avastarVor einem Monat hatte ich vermeldet, dass die Bildzeitung tatsächlich eine englischsprachige PDF-Ausgabe mit dem Namen “The Avastar” in Second Life veröffentlich. Das hat sie getan – und die ersten vier Nummern sind jetzt online.

Außerdem gibt es auf Bild Online eine Second-Life-Einsteiger Microsite und natürlich die Avastar-Webseite. Dort gibt es auch die älteren Nummern zum kostenlosen Download. Die 5 Lindendollars will Springer offensichtlich nur für die jeweils aktuelle Ausgabe. Und das eigentlich auch nicht so richtig. Ich konnte mir so eine in Second Life kostenlos ergattern.

Schaut es euch an, das digitale Produkt. Ich selber mag mir das einfach nicht alles durchlesen – denn da steht für Bildzeitungs-Verhältnisse echt viel Text drin. Keine Ahung, warum die glauben, ausgerechnet in Second Life plötzlich die Textkeule auspacken zu können. Das kann man am Bildschirm echt nicht alles lesen. Und ausdrucken? Nach den 16 Seiten ist mein Titentrahl leer…

Anzeigen sind auch drin – und sollen “The Avastar” auch finanzieren. Ich glaube aber nicht, dass das (auch zusammen mit dem Copypreis) funktioniert – bzw. ob das überhaupt funktionieren muss. Schließlich ist das doch Neuland. Da kann man doch mal ein paar Dollar drauf legen. Oder?

Ihr merkt, ich bin etwas ratlos darüber, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite finde ich das Blatt ziemlich uninspiriert; auf der anderen Seite ist die Initiative grundätzlich eine gute Idee und darf noch reifen. Nun, auf jeden Fall wollte euch darauf hinweisen, dass sich tatsächlich etwas getan hat. Und da Stefan Niggemeier vom Bildblog noch nicht darüber berichtet hat, muss es ja irgendjemand tun.

Ach ja: Und Springer zahlt auch für die Geschichten von freien Autoren. Also, Blogger und Journalisten mit Second-Life-Erfahrung: hier melden.

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