Warum auch mein nächstes Notebook von Apple kommt

by Eric Kubitz on Mai 29, 2010

in Home Office

Es ist, zugegeben ein wenig spooky. Ich schreibe das auf meinem MacBook Pro – das aber gerade in der Hülle eines kleinen MacBooks steckt. Oder, anders gesagt: Ich habe gestern gelernt, dass die Produkt-Strategie von Apple die hohe Börsenbewertung rechtfertigt!

Was ist passiert? Am Donnerstag Abend hatte sich im Zug mein MacBoo Pro verabschiedet. Irgend ein dämlicher Hardwarefehler an Grafikkarte oder sonstwo. Blöd vor allem, weil ich am kommenden Dienstag/Mittwoch eine Vorlesung in der Dualen Hochschule Ravensburg zu halten habe – mit einer Keynote-Präsentation, die in meinem MacBook Pro plötzlich in unerreichbare Ferne verschwunden ist. Backup habe ich – aber kein Notebook von Apple. Was tun?

Also: MacBook Pro in die Werkstatt und meine Vorlesung frei erzählen? Wäre mal eine Herausforderung (für alle…). Ein iPad kaufen und versuchen die Präsentation damit zu zeigen? Das wäre echt cool – aber bekomme ich die Präse vom Time-Machine-Backup aufs iPad? Und will ich überhaupt ein iPad? Na ja…

Die eigentliche Lösung war dann eigentlich ganz einfach: Beim Tölzer Apple-Händler erhielt ich nicht nur ein günstiges Leihgerät (kleines, weißes MacBook) sondern auch ein bisschen von meinem Leben zurück: Ratzfaz wurde die Festplatte des MacBook Pro in das kleinere MacBook geschraubt. Und – HUCH! – alles ist da, wo es hin gehört.

Für Besitzer von Windows- und Linux-Notebooks in der Wiederholung: Ich nehme aus dem einen Notebook die Festplatte raus, stopfe sie in ein anderes Notebook und drücke auf den Startknopf. Fertig, die Arbeit geht weiter. In der gewohnten Umgebung, mit allen Zugängen und Zugriffen, mit allen Programmen (sogar Microsoft Office).

Ist das nicht großartig?

Und weshalb funktioniert so etwas? Weil Apple die Hardware und die Software aus einer Hand liefert und bei Schnittstellen, Erweiterungen und so weiter sehr kompromisslos arbeitet. Auf diese Weise tritt die  Hardware einen kleinen Schritt zurück und macht den Weg frei für eine (nahezu) unterbrechungsfreie Arbeit.

Entschuldigt, wenn ich so sehr begeistert klinge – aber ich bin es ;-)

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{ 3 comments }

Frank Kemper Mai 29, 2010 um 4:00 pm

Es muss ja jeder nach seiner Facon glücklich werden, aber ein solches, eventuell ganz praktisches Feature wäre für mich jetzt nicht gerade ausschlaggebend dafür, mich an einen Hersteller zu binden, der (wie jetzt beim iPad deutlich zu sehen) sein gesamtes System verrammelt, dass es nur so seine Art hat. Ich habe für solche Zwecke eine Online-Festplatte (Strato), auf die ich einfach meine wichtigen Daten ablege. Auf die komme ich auch, wenn ich gar kein neues Notebook bekomme;-)

Marco Frazzetta Juni 14, 2010 um 3:08 pm

Apple ist einfach easy und auf seine Weise genial. Sicherlich bindet man sich indirekt an den Hersteller, aber das System funktioniert einfach. Ist wohl ein Grund, warum Apple nur seine Apps duldet. Gerade aber auch wenn man ein neues Gerät kauft und eine Timecapsule besitzt, einfach nur gut zu wissen nach 2 Std. wieder mit seiner gewohnten Umgebung arbeiten zu können :)

Das in Tölz ebenfalls ein Apple-Händler ist, war mir nicht bekannt. Werde ich in Kürze mal aufsuchen und dort mein Geld lassen, denn der Service mit dem Leihgerät erhälst nicht überall und spricht für sich!

Davidriched Juni 19, 2010 um 4:15 am

The above statement is seen to be contradictory. The situation is very critical and need an experience complainer to resolve it. Every dark night is followed by a bright sunny day. So, patience and attention is required and things will be fruitful in near future.
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