Es ist, zugegeben ein wenig spooky. Ich schreibe das auf meinem MacBook Pro – das aber gerade in der Hülle eines kleinen MacBooks steckt. Oder, anders gesagt: Ich habe gestern gelernt, dass die Produkt-Strategie von Apple die hohe Börsenbewertung rechtfertigt!
Was ist passiert? Am Donnerstag Abend hatte sich im Zug mein MacBoo Pro verabschiedet. Irgend ein dämlicher Hardwarefehler an Grafikkarte oder sonstwo. Blöd vor allem, weil ich am kommenden Dienstag/Mittwoch eine Vorlesung in der Dualen Hochschule Ravensburg zu halten habe – mit einer Keynote-Präsentation, die in meinem MacBook Pro plötzlich in unerreichbare Ferne verschwunden ist. Backup habe ich – aber kein Notebook von Apple. Was tun?

Also: MacBook Pro in die Werkstatt und meine Vorlesung frei erzählen? Wäre mal eine Herausforderung (für alle…). Ein iPad kaufen und versuchen die Präsentation damit zu zeigen? Das wäre echt cool – aber bekomme ich die Präse vom Time-Machine-Backup aufs iPad? Und will ich überhaupt ein iPad? Na ja…
Die eigentliche Lösung war dann eigentlich ganz einfach: Beim Tölzer Apple-Händler erhielt ich nicht nur ein günstiges Leihgerät (kleines, weißes MacBook) sondern auch ein bisschen von meinem Leben zurück: Ratzfaz wurde die Festplatte des MacBook Pro in das kleinere MacBook geschraubt. Und – HUCH! – alles ist da, wo es hin gehört.
Für Besitzer von Windows- und Linux-Notebooks in der Wiederholung: Ich nehme aus dem einen Notebook die Festplatte raus, stopfe sie in ein anderes Notebook und drücke auf den Startknopf. Fertig, die Arbeit geht weiter. In der gewohnten Umgebung, mit allen Zugängen und Zugriffen, mit allen Programmen (sogar Microsoft Office).
Ist das nicht großartig?
Und weshalb funktioniert so etwas? Weil Apple die Hardware und die Software aus einer Hand liefert und bei Schnittstellen, Erweiterungen und so weiter sehr kompromisslos arbeitet. Auf diese Weise tritt die Hardware einen kleinen Schritt zurück und macht den Weg frei für eine (nahezu) unterbrechungsfreie Arbeit.
Entschuldigt, wenn ich so sehr begeistert klinge – aber ich bin es
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