…und Xonio ist ein Teil meiner Geschichte. Wie die älteren Leser unter euch sicherlich wissen, bin ich einer der Gründer von Xonio – allerdings seit mehr als zwei Jahren nicht mehr im Unternehmen.
Und, klar, ich muss natürlich etwas dazu schreiben. Aber keine Sorge, ich mache das ganz kurz und pragmatisch. Zwei Dinge:
Erstens: Nach der Gründung von Xonio in “wilden” New-Economy-Zeiten kam bald die Fusion mit dem viel größeren, aber weniger ertragreichen CHIP online. Als gutes, schwäbisches Unternehmen nahmen wir das sachlich, waren froh dass es weiter geht und freuten uns, nun einen echten Tanker steuern zu dürfen. Das hat ja auch prima funktioniert (aber fragt mich nicht nach den Details…). Aber wir verbrachten auch immer wieder Emotionen damit, unser “Baby” Xonio davor zu schützen, als einfacher Karteireiter bei CHIP Online zu enden. Nun ist es also doch so gekommen. Xonio ist Geschichte, das fühlt sich merkwürdig an – auch, wenn ich schon seit langer Zeit wieder meine eigenen Geschäfte mache.
Zweitens: Sollte ich als Berater in einer solchen Situation zu Rate gezogen werden, tja, ich denke, ich würde vermutlich sagen, dass diese Entscheidung richtig ist. Klar, ich habe keine wirtschaftlichen Zahlen und kenne auch nicht die wirklichen Hintergründe – aber die Fakten sind auch von außen einsehbar. Xonio hatte immer eine attraktive Zielgruppe und auch viel Inhalt der nicht als Duplicate Content bei CHIP Online erscheinen sollte sondern als Unique Content. Und: Selbstverständlich lässt sich dieses Inventar besser als Teil eines große, starken CHIP vermarkten. Und da ich eh nicht an alten Zöpfen hänge (wer mich schon mal gesehen hat, weiß das) ist dieser Schritt vermutlich schlicht vernünftig.
Liebe Xonio-Leute, macht weiterhin so einen guten Job. Und wenn Ihr eine Abschiedsparty feiert, freue ich mich über eine Einladung!

Und, äh, vielleicht noch eines: Diese Weiterleitungs-Landingpage, die nun erscheint ist echt hässlich. Das könnt ihr doch eigentlich besser. Oder?
Könnte passen: