Apr
25
Oooops – geht doch: Nach sieben Wochen wieder Highspeed-DSL
Von Eric Kubitz, gespeichert in Über diesen Blog
Kurzes Update: Seit numehr 7 Wochen mache ich ja mit meinem DSL-Anschluss rum, weil der nur noch unter 1 MBit/s überträgt – und 1&1 mir aber 16 Mbit/s verkauft hat. Viele Telefonate und Technikereinsätze (zwei aus der Vermittlungsstation, einer bei mir zu Hause) haben nicht geholfen. Der letzte T-Techniker meinte letzte Woche, bei mir geht halt nicht mehr als 1 MBit/s wegen der Entfernung zur Vermittlungsstation und der dünnen Kabel.
Daraufhin habe ich – geschäumt vor Wut – versucht, bei 1&1 aus dem Vertrag raus zu kommen und allen Abwiegelungs-Versuchen und SMS-Mitteilungen mit dem Inhalt “Ihre Störung wurde behoben” mit großer Hartnäckigkeit widersprochen und mich auch schon juristisch weiter an den Fall heran gepirscht.
Am Dienstag rief dann mal wieder ein 1&1-Techniker an. Mir ist nicht ganz klar, was sein Ziel war – auf jeden Fall versuchte er mich davon zu überzeugen, dass ich ein technischer Vollidiot sei und auch der Telekomtechniker der bei mir vor Ort war, die Unwahrheit gesagt habe. Er behauptete, dass sie gerade eine Datenübertragung auf meinen DSL-Router (Fritzbox) gemacht häben und dass diese sagt, dass dabei 12 MBit/s übertragen wurden. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er mich einfach frech angelogen hat oder ob er das selber glaubt. Denn natürlich hat 1&1 keine Daten auf meinen Router übertragen. Und wenn sie es versucht hätten, hätten wir noch mal ein anderes Thema.
Jedenfalls wollte er mich davon überzeugen, dass meine Störung behoben sei. Das wäre für mich aber ein schlechter Deal gewesen, darauf konnte ich mich nicht einlassen. Ich akzeptierte nicht, der Kollege musste also noch mal einen vorbei schicken.
Gerade war dieser Telekom-Techniker hier. Er schüttelte über das alles sehr den Kopf und wollte dorthin, wo das Kabel überhaupt ins Haus rein kommt. Seine Messungen dort: 12 Mbit/s liegen am Router an – aber nur knapp 400 KBit/s werden übertragen. Also noch weniger als meine “Messungen”. “Des is zu wenig”, war seine Diagnose. Er relativierte allerdings auch die Aussage des Kollegen zuvor, dass hier überhaupt nur 1 MBit/s gehe und beschäftigte sich dann noch mit dem Thema in der Vermittlungsstation…
Ergebnis: Er hat gerade den Port geändert, jetzt rasen die Informationen auf meinen Rechner ich bin mit mindestens 10-12 MBit/s unterwegs. AHA!
Jetzt mal im Ernst, Leute: Worum geht es hier eigentlich? Um das abgedrehte Hobby von ein paar Spinnern? Nein, es geht um den einen absoluten Massenmarkt. Und ich kann nicht verstehen, wie da alle derartig dilettieren? Also, ich meine: Natürlich sind hier eine Menge kompetenter Leute unterwegs – aber wieso erzählt einem jeder etwas anderes und keiner hat die Lösung für ein Problem, dass selbst gestandene Techniker als Problem anerkennen? (Als Internet-Berater weiß ich, dass es schwer ist, einem Techniker abzuringen, dass ein Problem wirklich ein Problem und kein Feature ist). Es hat sieben Wochen gebraucht, um einen kompetenten Techniker zu finden. Das ist doch ein Armutszeugnis, oder?
Jeder “normale” Kunde (als jemand, der nicht sein ganzes Geld mit Internet-Beratung verdient) hätte doch schon längst kapituliert und würde mit 1 MBit/s weiterkriechen.
Was lernen wir daraus?
Geht’s Internet mal wieder nicht vor Ort
probiers mal mit ‘nem andren Port
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Flo
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eric108
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Nicolas Kübler
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M.K.
