Flattr: Ich lass mich gerne überzeugen (+3 Einladungen)

Juli 20, 2010

Weil alle drüber reden: Nun habe ich mir auch einen Flattr-Button auf kubitz.net gegönnt. Für erfahrene Webzwonuller, kann man das als “Digg mit echtem Geld” beschreiben. Und für “normale” Medienkonsumenten muss man etwas weiter ausholen:

Super-Symbolbild: mit Flattr durchstarten (oder so...)

Ein Flattr-User zahlt ein bisschen Geld auf sein Konto ein und kann seinen monatlichen Medienkonsum mit, sagen wir mal, 5 Euro beziffern. Während er nun durch die Webwelt streift, wird er immer wieder auf einen Flattr-Button stoßen und kann diesen – wenn ihm der Beitrag gefallen hat – einfach mal kurz anklicken. Am Ende des Monats kommt dann die große Abrechnung – und seine 5 Euro werden auf die Publisher der geklickten Beiträge verteilt.

Weil niemand einfach mal so 5 Euro auf den Kopf hauen will, hat unser Medienkonsument mit seiner Mitgliedschaft bei Flattr aber auch das Recht erworben, sich selber einen Button auf die eigenen Veröffentlichungen zu bebben. Und wenn jemand dort drauf klickt, gibt es am Monatsende Bares.

Die einen sehen darin die Lösung für die aktuelle Medienmisere, bei denen Publisher darüber verzweifeln, dass sie zwar Qualität liefern – aber nichts davon haben. Kurz: Flattr könnte ein schickes Community-Einnahmemodell sein. Die anderen sehen darin allerdings nur einen großen Geldverteilungs-Bahnhof, bei dem C-Blogger den großen Alpha-Bloggern Geld rüber schieben. Und tatsächlich: Es werden sich natürlich nur Web-Veröffentlicher bei Flattr anmelden, da sie sich erhoffen, ein paar Euros zu verdienen. Doch natürlich werden sie weniger Besucher und somit weniger Einnahmen haben als die großen. Und weil man davon ausgehen kann, dass jeder sich seinen Medienkonsum ähnlich viel kosten lässt, profitieren die Alphatierchen davon natürlich mehr. Das ist auch nur fair – aber wohl kaum die Basis für ein tragbares Massenphänomen.

Was fehlt, sind massenweise Flattr-User, die selber KEINEN Blog haben. Aber warum sollten die sich anmelden?

Naja, wir werden sehen. Jedenfalls ist Flattr noch im Beta-Test und öffenet sich nur, wenn du einen Einladungs-Code hast. Den wiederum gibt es nur bei Leuten, die schon angemeldet sind – ich habe z.B. drei solcher Codes zu vergeben. Wer also eine Einladung für Flattr haben möchte, der kommentiert diesen Beitrag. Ich werde dann die drei Codes ganz subjektiv und nur nach persönlichem Ermessen verteilen.

Und wer schon einen Flattr-Account hat und spüren möchte, wie es sich anfühlt, mir Geld zu spenden: Jetzt kommt der Button…


Könnte passen:

  1. Frisch eingetroffen: Wave-Einladungen
  2. Writely Einladungen verfügbar
  3. Ich verbeuge mich vor: Twitter!

Eric Kubitz ist auch auf Google+ und Twitter Twitter.

  • Valentin Bauer

    Na denn mal her damit, hast meine Unterstützung mit deinen investigativen Blogbeiträgen rund ums bayerische Oberland schon sicher!

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