Gestern noch habe ich mir das “Neue Handbuch des Journalistmus” der Bundeszentrale für politische Bildung durchgelesen – und gleich heute möchte ich die Süddeutsche Zeitung daran messen. In der heutigen Ausgabe gibt es nämlich auf Seite eins (und im Web) einen Artikel, der mich wirklich ärgert: Kinderarmut geht zurück. Und auf Seite 164 des Handbuchs steht: “Nichts, was Redakteure auf den Tisch bekommen, ist so eng mit Irrtum, Blindheit oder Lüge verschwistert wie die Zahl”. Schauen wir mal…
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Wir befinden uns im Jahr 2012, das ganze Internet ist von Echtzeitinformationen und Krabbelgedanken besetzt. Das ganze Netz? Nein! Ein von unbeugsamen Wut- und Mut-Bürgern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Verfall des guten, alten Journalismus Wiederstand zu leisten. Doch das Leben ist nicht leicht für die, die dafür im Stuttgarter Kessel kämpfen.
Keine Sorge, hier soll es nicht wieder um Stuttgart 21 gehen sondern um eine kleine Redaktion, umgeben von Pressemultis wie dem Stuttgarter Zeitungsverlag, Holtzbrinck und der Motor Presse. Ich möchte der Redaktion des Kontext:Wochenmagazin mal ein riesiges Kompliment machen und zum kostenpflichtigen Abonnieren dieser kostenlosen Internet-Zeitung aufrufen.
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Manchmal findet man ein Wurmloch in die eigene Vergangenheit. Diesmal ist es sogar ein Zeitsprung in die Frühzeiten des Internet geworden. Beim Herumräumen in meinem Heizungskeller sind mir zwei Papier-Machwerke aus den Jahren 1996 und 1997 in die Hände gefallen:
Zwei mal, dann war Schluss: Das ganze deutsche Internet zum Nachschlagen.
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Eine etwas seltsame Anfrage hat mich in den vergangenen Tagen beschäftigt: Da haben sich für einen von uns betriebenen Blog einige User gemeldet und darum gebeten, per E-Mail informiert zu werden, wenn ein neuer Beitrag erscheint. Ein seltsamer Gedanke für uns Herrscher über Millionen von abonnierten RSS-Feeds.
Aber sprecht doch mal mit euren Echtwelt-Freunden über RSS-Feeds und Blogsysteme. Ihr werdet merken, dass viele halt eben doch nicht stündlich in den Google Reader gucken. Also habe ich nach einer Lösung gesucht.
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Mein neuer Kindle...
Gestern habe ich mich dabei erwischt, wie ich schon am frühen Abend vor dem Holzofen saß und ein Buch gelesen habe. Die Umstände dafür waren, nun ja, optimal: Draußen kalt, Familie unterwegs und ein gutes Buch auf dem Kindle (“In Zeiten des abnehmenden Lichts”, Eugen Ruge).
Ja, richtig gelesen, ich probiere seit einigen Tagen, wie sich Bücher anfühlen und lesen lassen, wenn sie digital via WLAN auf den eBook-Reader von Amazon
gerutscht sind. Erstes Ergebnis: Super mit Einschränkung. Ich lese definitiv mehr als vorher, was aber auch ein typischer Nerd-Effekt sein könnte: Spielkind hat neues Spielzeug und spielt damit ein paar Tage oder Wochen begeistert und schmeißt es dann ins Eck. Mal sehen. Für alle Unentschiedene hier eine Liste, was den Kindle (übrigens, entschied ich mich für die aktuelle 99-Euro-Variante ohne Farbe und ohne Tastatur) vom Buch unterscheidet: [weiter…]
Tja, und dort führt der Arzt 'ne Kamera rein...
Es kursieren ja so manche Gruselgeschichten über Magenspiegelungen im Web. Und weil wir Netzmenschen ja hin und wieder “Magen” haben, möchte ich diese entschärfen. Ich habe nämlich auch seit einigen Monaten Beschwerden – eine richtige Diagnose war nun unumgänglich.
Das Setting ist einfach zu bewerkstelligen: Bis zur Untersuchung an dem Tag nüchtern sein – und das bezieht sich nicht auf den Alkohol (auf den auch) sondern auf Essen und Trinken. Na gut, mein Termin war um 11 Uhr, da stellt sich langsam Hunger und Durst ein. Aber es gibt Schlimmeres.
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Morgen ist “Bank Transfer Day”, also ein von der Occupy-Bewegung ausgerufener Aktionstag, an dem wir alle unsere Kröten von der bösen Bank in eine gute Bank bringen. Leider kann ich daran nicht teilnehmen. Doch zunächst ein paar Infos dazu:
- Die wohl “offiziellste” Seite dazu ist leider auf Facebook.
- Occupy Frankfurt hat – angesichts der dezentralen Organisation folgerichtig – ein Wiki, in dem sie sich organisiert und informiert.
- Attac empfiehlt die Krötenwanderung eh schon länger – und hat dazu praktische Tipps (Wohin? Wie?).
- Zukunftsforscher (ja, gibt es noch) Matthias Bröckers spricht auch davon – und von einer Zustimmg für die Occupy-Bewegung von 91 % in der deutschen Bevölkerung.
- Und der Freitag findet das auch eine gute Idee. Utopia auch.
Ich hoffe, dass alle Genannten ihre Konten schon transferiert haben – oder morgen mit Wochenendarbeit glänzen werden!